Auf Meisterkurs oder akute Abstiegsgefahr - die verrückte Konstellation für die Herren 30

Tennis-Westfalenliga

Das Herren-30-Westfalenliga-Team des TC Rot-Weiß Schwerte pendelt vor den letzten beiden Saisonspielen zwischen den Extremen. In Erwitte wird sich zeigen, in welche Richtung es geht.

Schwerte

, 31.05.2019, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Meisterkurs oder akute Abstiegsgefahr - die verrückte Konstellation für die Herren 30

Sebastian Vollmers und die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte stehen vor einem verrückten Saisonfinale. © Manuela Schwerte

Für die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte steht in der Westfalenliga eine Partie auf dem Programm, deren sportliche Bedeutung mit dem Begriff „richtungsweisend“ noch beinahe unzureichend beschrieben ist. „Es ist schon ziemlich verrückt“, beschreibt Mannschaftskapitän Hendrik Neebe die Tabellenkonstellation vor dem Gastspiel der Rot-Weißen am Samstag ab 11 Uhr beim TV Erwitte.

Versuchen wir die nicht ganz unkomplizierte Sachlage zu erklären: Sechs Mannschaften bilden die Liga, die Hälfte davon steigt am Ende der Saison ab. Erwitte und Schwerte haben bisher je zwei Spiele gewonnen. Der Sieger des Aufeinandertreffens am Samstag hat allerbeste Karten, am Ende ganz oben stehen.

Ein Tabellenführer, der nicht aufsteigen will

Das liegt daran, dass aus dem Lager des ungeschlagenen Tabellenführers TV Espelkamp-Mittwald 2 zu hören ist, dass dieses Team als zweite Mannschaft gar nicht aufsteigen will. „Es ist davon auszugehen, dass Espelkamp nicht mehr mit seinen stärksten Spielern antreten wird und die letzten beiden Spiele wohl nicht gewinnen wird“, meint Neebe.

So ergibt sich für die Schwerter die Perspektive, mit einem Sieg in Erwitte plötzlich auf Meisterkurs segeln zu können und dann gegen den Ersten der Parallelstaffel um den Regionalliga-Aufstieg zu spielen.

Es droht ein unliebsamer Dreier-Vergleich

Andererseits birgt die Konstellation auch Gefahren. „Mit einer Niederlage in Erwitte hätten wir den Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand“, weiß Neebe. Denn selbst mit drei Saisonsiegen droht dann am Ende ein Dreier-Vergleich mit Espelkamp und Halden, der negativ aus Schwerter Sicht ausfallen könnte.

Aber solche negativen Gedanken scheinen sich die Schwerter, die ohne Personalprobleme antreten können, nicht zu machen. „Nach dem Dämpfer in Espelkamp ist die Stimmung bei uns richtig gut“, berichtet Neebe, „wir freuen uns auf das Spiel.“

Übrigens: Gegen Erwitte gelang in der Vorsaison mit 6:3 der entscheidende Sieg zum Klassenerhalt – wenn das kein gutes Omen ist...mid

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