2:0 gegen Menden - Westhofen marschiert in das Finale

SCHWERTE Auch nach dem Halbfinale steht der VfB Westhofen ungeschlagen und ohne Gegentor im Hospizturnier da. Mit 2:0 bezwang die Kalwa-Elf den BSV Menden und steht hochverdient am Samstag im Finale gegen Westfalia Wickede.

von Von Christoph Kleine

, 18.07.2008, 23:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

2:0 gegen Menden - Westhofen marschiert in das Finale

Auch die verkürzte Spielzeit von nur 2 x 35 Minuten reichte dem VfB Westhofen, sein Spiel an den Mann zu bringen. Vor allem die ersten 35 Minuten gehörten dabei den Schwertern. Von Beginn an konzentriert und offensiv ausgerichtet, ließen sie die Mendener nur selten aus der eigenen Hälfte kommen. Allerdings zeigten diese auch wenig Motivation diesen Zustand zu ändern.

Nach einer kleineren Kopfballchance durch Dennis Augustin (21.) schoss Dennis Aumüller seine Farben in der 33. Spielminute in Front: Der VfB-Stürmer hatte gesehen, dass der Mendener Schlussmann Julien Dierks viel zu weit vor seinem Tor postiert war und überlupfte ihn glatt aus 35 Metern - ein echtes Highlight.

Nur eine Minute später hätte Aumüller noch einmal erhöhen können. Allerdings beförderte er den Ball nach einer Kolodzej-Flanke im hohen Bogen über das Mendener Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel schraubten die Westhofener ihre Angriffsbemühungen ein gutes Stück zurück. Der VfB verwaltete das 1:0 nur noch, während Menden kam. Ohne die starken Paraden von Yahor Lushchylin, wäre es in der 39. und 57. Minute fast noch zum Ausgleich gekommen. Stattdessen drehte sich das Spiel ab der 60. Minute noch einmal zugunsten der Westhofener, als sie plötzlich Räume zum kontern erhielten. Einen dieser Konter verwandelte Robert Krzemien in der 66. Minute zum vorentscheidenden 2:0. Nach guter Vorarbeit von Daniel Hueck konnte der eingewechselte Krzemien unbedrängt einschieben.

Vorbereiter Hueck bekam eine Minute vor dem Ende noch einmal selber die Chance auf einen Treffer. Der Defensivspieler zog den Ball jedoch aus spitzem Winkel noch am Tor vorbei. Am Finaleinzug seiner Westhofener hätte es eh nichts mehr geändert.

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