105:94 - "Was will man mehr?"

SCHWERTE Die Basketballer der Schwerter Turnerschaft haben ein dickes Ausrufezeichen vor den Weihnachtsferien gesetzt. Die Schwerter TS rang im Heimspiel die TVG Kaiserau mit 105:94 nieder. "Jetzt können wir beruhigt Weihnachten feiern. Im direkten Vergleich vor Kaiserau und 16:12-Punkte: Was will man mehr?", zeigte sich STS-Trainer Klaus Tschorn rundum zufrieden - nach einem hochspannenden Spiel.

von Von Bastian Bergmann

, 17.12.2007, 10:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
105:94 - "Was will man mehr?"

Stefan Eilers überzeugte in der wichtigen Phase der Partie und steuerte vier Zähler zum Erfolg bei.

Aber der Reihe nach: Die STS legten im ersten Viertel gut los. Tobias Priggemeier hatte früh seinen Rhythmus von der "Dreierlinie" gefunden, so dass die Gastgeber zumindest mit drei Punkten Vorsprung ins zweite Viertel gehen konnten.

Aber der Reihe nach: Die STS legten im ersten Viertel gut los. Tobias Priggemeier hatte früh seinen Rhythmus von der "Dreierlinie" gefunden, so dass die Gastgeber zumindest mit drei Punkten Vorsprung ins zweite Viertel gehen konnten.

Doch auf dem 24:21 wollte sich das Tschorn-Team nicht ausruhen. Zwar gingen die Gäste, die mit ihrer aggressiven Spielweise den Schwertern mächtig zusetzten, zunächst sogar mit sechs Punkten in Führung. Nach gut der Hälfte des zweiten Abschnitts versenkte Nicolas Jung einen wichtigen "Dreier" und die STS setzte sich auf satt zwölf Punkte ab. Das 55:43 zur Pause sollte Selbstvertrauen geben.

12:0-Lauf für Kaiserau

Das tat es zunächst auch. Denn bis Mitte des dritten Viertels hielt sich der Vorsprung relativ konstant. Doch dann kam die bereits erwähnte Phase ins Spiel. Kaiserau markierte zwölf Punkte in Folge ohne Schwerter Korberfolg und war 55 Sekunden vor Viertelende bis auf einen Zähler dran. Doch die Hausherren legten zwei Punkte nach, ehe Christian Ahrens zwei Sekunden vor der Sirene noch einen "Dreier" traf - 78:72.

Das letzte Viertel hatte nochmal alles in sich, was man sich von einem klasse Basketballspiel verspricht. Zusätzlich sorgten die Schiedsrichter mit der einen oder anderen äußerst fragwürdigen Entscheidung für Unmut auf beiden Seiten. Unbeeindruckt davon drückte Fabrizio Gerken dem Spiel mit seinen 31 Punkten endgültig den Stempel auf und fuhr mit seinen Teamkollegen den verdienten 105:94-Erfolg ein.

 Schwerter TS - TVG Kaiserau 105:94 (55:43)Schwerte: Dietmar Bauer (2), Rainer Babilon (11), Fabrizio Gerken (31), Christian Ahrens (11), Tobias Priggemeier (12), Mark Vater (18), Frank Schnieder (10), Nicolas Jung (6), Stefan Eilers (4), Tim Klenke, Torben Seib, Carsten Jamnig.

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