Zwei Überraschungen für den SuS Olfen bei den Westfalenmeisterschaften

Leichtathletik

Mit vier Athleten war der SuS Olfen bei den Westfalenhallenmeisterschaften der Leichtathletenvertreten, viermal gab es eine Platzierung unter den ersten Acht, dabei gab es zwei Überraschungen.

Olfen

19.01.2020, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Überraschungen für den SuS Olfen bei den Westfalenmeisterschaften

Geschwächt von einer Erkältung verlor Marie Gövert im grünen Trikot in der Mitte des Bildes nach etwa 1000 Metern die Tuchfühlung zur Spitze. © Wolfgang Birkenstock


In der renovierten Helmut-Körnig-Halle erfüllte bei den Männern Hendrik Rössler die in ihn gesetzten Erwartungen, als er sich mit 13,75 Metern den dritten Rang sicherte. Dabei hatte er zwei weitere gute Stöße in seinem Angebot und hätte sich an diesem Tag mit einer besser abgestimmten Technik durchaus schon wieder in den Bereich der 14 Meter bewegen können.

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Über 800 Meter der weiblichen Jugend U18 gab es durch Luca-Lynn Faßbender und Sarah Lübbert zwei Überraschungen. Luca-Lynn Faßbender hatte dabei den Mut, das Feld über die ersten 300 Meter anzuführen und hielt dann auch im weiteren Verlauf des Rennens den Anschluss nach vorne. Am Ende langte es zu einem zuvor nicht erwarteten vierten Rang in neuer Jahresbestzeit von 2:25,72 Minuten. Eine Woche nach dem Sieg im belgischen Gent unterstrich die SuSler damit, dass ihre Entscheidung, die 800 Meter nochmals zu laufen, genau richtig war.

Der Mut zu einem schnelleren Anfangstempo wurde auch für Sarah Lübbert belohnt. Nach den 2:31,95 Minuten vor Wochenfrist in Gent lief sie dieses Mal von Beginn an ein viel höheres Tempo mit und belohnte sich am Ende mit der neuen Hallenbestzeit von 2:27,82 Minuten und einem guten siebten Rang bei diesen Westfalenmeisterschaften.

Die Nachwirkungen einer Erkältung merkte man Marie Gövert über die 1500 Meter der weiblichen Jugend U18 spätestens nach 1000 Metern an. Diese Marke passierte die Olfenerin noch in passablen 3:16 Minuten und der Kontakt zur Spitze war noch vorhanden, doch dann schwanden die Kräfte immer mehr. Nach noch recht passablen 4:58,26 Minuten war nicht mehr als der siebte Platz drin. „Ich habe von Beginn an gemerkt, dass ich das Tempo nicht halten konnte“, sagte Olfens Leichtathletin des Jahres 2019 hinterher. Im fitten Zustand hätte sie durchaus bei diesen Meisterschaften um die Medaillenplätze mitlaufen können.

Bereits am kommenden Samstag steht dann in Dortmund die nächste Meisterschaft auf dem Terminkalender. Es geht eine Etage nach oben, wenn die NRW-Meisterschaften der U20 und U18 ausgetragen werden.

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