Wie viele Fans dürfen zur Heimpremiere in der Volleyball-Verbandsliga? SuS Olfen stellt Konzept vor

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Das Coronavirus zwingt zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Woran man sich gewöhnen muss: In Sporthallen müssen Zuschauer Masken tragen - auch beim Anfeuern.

Olfen

, 10.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga haben Olfens Volleyballerinnen mehr Heimspiele bekommen. In der Saison wird der SuS Olfen auf jeden Gegner einmal auswärts und einmal in der eigenen Halle treffen. Premiere für einen Heimspieltag ist am Sonntag um 15 Uhr.

Für das Bezirksliga-Derby gegen Union Lüdinghausen hatte die Fußballabteilung nur angemeldete Gäste in den Steversportpark gelassen. Per Mail musste man sich vorher melden. Beim FC Nordkirchen war das ähnlich: Nur wer online registriert war und eine Karte erworben hatte, bekam Zutritt zum Bezirksligaspiel.

Desinfektionsspray gehört für viele Hallensportler seit einiger Zeit dazu.

Desinfektionsspray gehört für viele Hallensportler seit einiger Zeit dazu. © Sebastian Reith

Der Hallensport war in der Lockdown-Phase stärker von Einschränkungen betroffen als der Outdoor-Sport. Die Lockerungen kamen später, die Kontaktverbote waren strenger. Wie sieht nun das Olfener Konzept für das Volleyballspiel am Sonntag gegen den VfB Schloß Holte aus?

300 Zuschauer wären auch bei Hallensport möglich - aber nur theoretisch

Theoretisch gilt nach der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung vom 1. September auch für Hallensport eine Zuschauer-Höchstgrenze von 300 Personen, wenn entsprechende Abstände eingehalten werden. In vielen Hallen lässt sich das praktisch aber nicht umsetzen, weil die Hallen zu klein sind für 300 Zuschauer - auch die Ballspielhalle in Olfen gehört dazu. Für die Halle hat der Verein ein Hygienekonzept erstellt.

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Wie Volleyball-Coach Dietmar Köhler erklärt, sperrt der SuS Olfen die mittlere der drei Reihen auf der Tribüne. Zuschauer können also in der ersten Reihe sitzen und in der obersten Reihe stehend die Heimpremiere in der Verbandsliga verfolgen. Und wie viele dürfen nun kommen? „Wir lassen 70 rein“, erklärte Köhler, der das Konzept am Mittwoch noch einmal in Zusammenarbeit mit dem Gesamtvorstand überarbeitet hat.

Etwa 70 Zuschauer sind zugelassen

Der Einlass erfolgt dabei nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Eine Vorab-Anmeldung gibt es nicht. Nach etwa 70 Personen ist Schluss. Eine exakte Zahl ist nicht angegeben, das Konzept spricht von „circa“ 70 Menschen. Der SuS stellt dafür Personal am Eingang ab, das auch die Eintragung in Rückverfolgungslisten überwacht.

Für den SuS Olfen ist es das erste Heimspiel in der Verbandsliga.

Für den SuS Olfen ist es das erste Heimspiel in der Verbandsliga. © Sebastian Reith

Die Zuschauer müssen sich dann auf Einschränkungen einstellen: Sie müssen Abstände einhalten und - wie im Supermarkt - für die gesamte Dauer des Aufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das wird ungewohnt sein, erst recht bei Anfeuerungsrufen.

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Wichtig ist außerdem: „Die Sportlerzahl darf 30 Personen ohne Mund/Nasenschutz nicht überschreiten“, wie aus dem Konzept des SuS Olfen hervorgeht. Der Kontakt zu den Mannschaften, die auf der gegenüberliegenden Hallenseite spielen, ist tabu. Der SuS Olfen setzt dafür auch auf Verantwortungsbewusstsein der Fans: „Ich denke, dass die Leute vernünftig sind“, sagt Köhler. Dann kann das erste Heimspiel in der Verbandsliga für den Aufsteiger ja kommen.

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