Wie fängt der SuS Olfen den Abgang von Murat Cengiz auf? Norbert Sander klärt auf

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Murat Cengiz wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr auf Torejagd gehen für den SuS Olfen. Wie will der Bezirksligist diesen Abgang auffangen? Sportlicher Leiter Norbert Sander erklärt.

Olfen

, 03.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Murat Cengiz hatte einen emotionalen Abschied beim SuS Olfen. Tränen flossen damals und sogar ein Hintertürchen ließ sich Cengiz offen. Er will weiterhin Vereinsmitglied bleiben, den Pass in Olfen lassen. Falls mal „Not am Mann“ ist, wie er vor rund zwei Monaten bei seinem Abschied erklärte. Der Stürmer, der großen Anteil am Aufstieg aus der A-Liga hatte, ist zurückgetreten. Doch wer schließt diese Lücke nun beim SuS?

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Laut Norbert Sander, Sportlicher Leiter des SuS Olfen, bieten sich gerade mehrere Kräfte dafür an. Einer, über dessen Comeback sich der Offizielle beim SuS sehr gefreut hat, war Sören Neugebauer. Neugebauer hatte schon mal für den SuS Olfen gespielt, pausierte dann aber aus beruflichen Gründen. Jetzt ist Neugebauer wieder zurück und befindet sich im Training in Olfen. „Sören war damals eines unserer größten Talente, hat eine unheimliche Power“, erinnert sich Sander.

Neugebauer hatte damals, laut Sander, „unglaublichen Ehrgeiz seine Lehre schnell zu beenden. Jetzt hat er wohl gemerkt, dass der Fußball sehr, sehr fehlt.“ Neugebauer hat am Dienstag schon trainiert. Sander gerät etwas ins Schwärmen, wenn er auf die Stärken von Neugebauer angesprochen wird. „Sören hat eine unglaubliche Power und Physis“, erklärt er, fügt aber direkt an: „Wenn er fit ist.“

Freude über das Comeback ist sehr groß

Trotzdem ist die Freude über das Comeback sehr groß in Olfen: „Wir freuen uns sehr, dass er wieder zurück ist, da er ein sehr, sehr wichtiger Spieler war.“ Aber kann Neugebauer den Cengiz-Verlust wieder auffangen? Diesen Druck will Sander gar nicht auf den Schultern des Stürmers aufbauen. „Wir haben da ja zwei, drei Möglichkeiten. Fabian Konietzni haben wir dazu bekommen, dazu noch Sören, der über die rechte Seite kommt und Robin Grund aus Bork“, erklärt er.

Konietzni kommt dabei von der SG Selm, Robin Grund vom PSV Bork. Über dessen Abgang man dort damals nicht so erfreut war. Grund sollte eigentlich verlängern und auch in der kommenden Saison für die Borker spielen. „Das dachten wir auch“, erklärte Dietmar De Sacco vom PSV. Jetzt spielt Grund aber für die Olfener.

Sechs reine Stürmer in der Vorbereitung

Wer von den Dreien aber dann nun Zug kommen wird, steht noch lange nicht fest. „Wir haben drei Stürmer dazu bekommen und müssen gucken, wer es da schafft“, macht Sander deutlich. Auch mit Blick auf die bereits vorhandenen Offensiv-Kräfte. „Wir haben sechs reine Stürmer in der Vorbereitung. Das ist sicherlich etwas, wo wir während der Vorbereitung mal schauen müssen“, sagt Sander zur personellen Situation. „Besser ist es aber so, als andersherum.“

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