Westfalia Vinnum verpflichtet Neuzugang mit Bundesliga-Erfahrung aus Lünen

dzFußball

Noch einmal hat Westfalia Vinnum auf dem Transfermakt zugeschlagen und nach der Cengiz-Familie einen weiteren Stürmer präsentiert. Der ist blutjung und war schon für mehrere namhafte Klubs am Ball.

Vinnum

, 21.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gerade mal 18 Jahre alt und schon Junioren-Bundesliga-Erfahrung. Der Spieler, den Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum da verpflichtet hat, weckt Hoffnungen. Zuletzt war der junge Spieler allerdings vereinslos.

VfB Waltrop, Schalke 04, Preußen Münster, RW Ahlen. „Von der spielerischen Vita her kannst du ihn auf jeden Fall gebrauchen“, sagt der Sportliche Leiter von Westfalia Vinnum, Patrick Roser, über den jüngsten Neuzugang. Noah Bagdat schnürt in der kommenden Saison die Schuhe für die Vinnumer.

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Bagdat begann zunächst in Lünen, spielte beim VfB Lünen (2006/2007), Preußen Lünen (2007/2008) und dem Lüner SV (2008/2009), ehe er zum TSC Eintracht Dortmund (2009-2012) gewechselt ist.

Noah Can Bagdat (r.) spielte mit Preußen Münsters U17 gegen Düsseldorf.

Noah Can Bagdat (r.) spielte mit Preußen Münsters U17 gegen Düsseldorf. © fotoideen.com

Ein Jahr für S04 und später Matchwinner gegen S04

Nach vier Jahren beim VfB Waltrop (2012-2016) nutzte er das Sprungbrett und spielte 2016/17 beim FC Schalke 04. Dann ging es in die U17 zu Preußen Münster (2017/2018), wo er 23 B-Junioren-Bundesligaspiele absolvierte und zwei Mal traf. Groß raus kam Noah Bagdat, als er gegen seinen Ex-Klub FC Schalke traf. Das erste A-Junioren-Jahr lief er für Rot Weiss Ahlen auf (2018/2019).

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Dann war Noah Bagdat vereinslos. Nach Angaben der Vinnumer war Noah Bagdat zuletzt auch verletzt. „Er hat sich bei Gartenarbeiten den Oberschenkel aufgeschlitzt“, so Roser, was ihn nicht von einer Verpflichtung des Lüners abhielt. Gerne hätten die Vinnumer ihn auch persönlich vorgestellt. Der Spieler weilt aber im Urlaub.

Der Kontakt kam über den Vinnumer Altherrenspieler Thomas Heimsohn zustande, der die Familie von Noah Bagdat kenne. „Wir haben uns also an einen Tisch gesetzt und sind uns schnell einig geworden“, sagt Roser. Ist so eine talentierte Offensivkraft denn langfristig zu halten für einen Kreisligisten? „Wir werden schauen, wie es sich entwickelt“, antwortet Roser.

Denn erstmal muss sich der Neuzugang integrieren und den Sprung in den Seniorenbreich schaffen. Wenn es nach den Vinnumern geht, darf Bagdat, der in Kürze 19 Jahre alt wird, gerne den gleichen Weg einschlagen wie ein anderer Vinnumer in der abgeschlossenen Saison. Roser: „Unser Vorbild-A-Jugendlicher ist Frederik Forsmann. Da ist unser Trainer Michael Nachtigall zu nennen. Unter seiner Arbeit ist Fred zum Stammspieler geworden. Das erhoffen wir uns von Noah auch.“

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