Vier Torvorlagen in einer Halbzeit: Dieser Olfener ragt auch ohne Tor heraus

dzSuS Olfen

Mit einem 5:0 feierte der SuS Olfen den höchsten Saisonsieg gegen den VfB Alstätte. Neben den Torschützen ragten noch weitere Spieler heraus, die eher unauffällige Rollen im Spiel hatten.

Olfen

, 18.11.2019, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Höchster Saisonsieg für den SuS Olfen und eine Mannschaftsleistung wie aus einem Guss: Das 5:0 für den SuS war richtungsweisend in der Fußball-Bezirksliga für den Tabellenneunten. Zwei Akteure ragten heraus, obwohl sie gar nicht so auffällig spielten.

Drei Mal Niklas Mählmann, ein Mal Marvin Böttcher, ein Mal Fabian Konietzni - in die Torschützenliste trug sich Felix Schröder nicht ein. Er vergab zudem zwei Hundertprozentige. Trotzdem war Schröder enorm wichtig für den SuS. Er bereitete alle vier Tore in der ersten Halbzeit vor.

Niklas Mählmann versenkte den Ball im Tor

Beim 1:0 legte er den Ball auf Mählmann ab, beim 2:0 war er der vorletzte Kontakt, bevor Marvin Böttcher den Ball über die Linie drückte. Schröders Schuss war abgefälscht worden. Beim 3:0 spielte Schröder einen einfachen Doppelpass mit Vollstrecker Mählmann. Das 4:0 ähnelte dem 1:0. Schröder legte auf Mählmann ab. Vier Scorerpunkte in einer Halbzeit - kein schlechter Schnitt für einen Spieler, der gerade erst der U19 entwachsen ist.

Jetzt lesen

Dass Schröder selbst Chancen vergab, ist für Olfens Trainer Michael Krajczy kein Beinbruch. „Er ist ein junger Spieler, der sich unheimlich viele Möglichkeiten rausarbeitet und im Training fleißig ist. Er wird es lernen und arbeitet daran“, sagte Krajczy.

Vier Torvorlagen in einer Halbzeit: Dieser Olfener ragt auch ohne Tor heraus

Felix Schröder (M.), hier in einem Zweikampf vor dem 1:0, bereitete gleich vier Treffer vor. © Sebastian Reith

Wer als zweiter Akteur mit seiner Ruhe herausstach: Mittelfeldmann Darius Brüggemann. Der Sechser hatte immer alle Fäden in seinem Einflussbereich in der Hand. Nie entglitt ihm vor der Viererkette die Kontrolle über das Spielgeschehen. Und auch der Aufbau lief so gut wie immer über den großgewachsenen Brüggemann.

Weniger die Innenverteidiger, mehr der Sechser fütterte die schnellen Offensiven mit Bällen. Zweikampfstark präsentierte sich Brüggemann vorne wie hinten.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt