Unwetterchaos kann Olfens Läuferinnen nicht stoppen

Leichtathletik

Beim Meeting in Dortmund gab es große Regenfälle. Unbeeindruckt lieferten Olfens Läuferinnen danach aber über verschiedene Distanzen ab. Nur eine war nicht zufrieden.

Olfen

16.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marie Gövert (r.) und Luca-Lynn Faßbender starteten in Dortmund.

Marie Gövert (r.) und Luca-Lynn Faßbender starteten in Dortmund. © Sebastian Reith

Auf der Anfahrt zum Jump’n’Run-Meeting im Stadion Rote Erde in Dortmund gerieten die Mittelstreckenläuferinnen des SuS Olfen am Samstag in das Unwetter, das für riesige Wassermassen sorgte und das Stadion und die umliegenden Straßen restlos unter Wasser setzte.

Die Veranstalter der LG Olympia Dortmund schafften es aber, dass hochkarätige Meeting mit einer zweistündigen Unterbrechung und einem neuen Zeitplan fortzuführen, so dass dann wieder bis Mitternacht alle Läufe absolviert werden konnten.

Doch durch die Wartezeiten und die anschließende drückende schwüle Luft waren die Rahmenbedingungen dann zwar schlechter geworden, dennoch durften die SuSlerinnen am Ende zufrieden nach Hause fahren. Sarah Lübbert, die unter der Woche mit dem Training kürzer treten musste, kam im 800-Meter-Lauf der weiblichen U18 in ihrem Zeitlauf in 2:26,66 Minuten nach einem packenden Schlussspurt noch auf Rang drei. Die Olfenerin, die noch der W15 angehört, lief damit ihre zweitschnellste Zeit über diese Distanz.

Über 1500 Meter der weiblichen Jugend U18 ging Luca-Lynn Faßbender auf den ersten 300 Metern couragiert an die Spitze des Feldes, hatte dann aber wenig Unterstützung von den anderen Läuferinnen, so dass eine Zeit von unter 5 Minuten nach den ersten 1000 Metern in 3:21 Minuten schon schwierig wurde.

Zudem beklagte sie sich später, dass sie ständig von der späteren Zweitplazierten während des Rennens mit deren Spikes touchiert wurde, was so viel Kraft kostete, dass Luca-Lynn Faßbender am Ende mit 5:02,24 Minuten zufrieden sein musste.

Marie Gövert erstmals über 3000 Meter am Start

Die Dritte im Bunde, Marie Gövert, ebenfalls Altersklasse U18, ging in dieser Saison erstmals über die 3000 Meter an den Start. Durch die Regenunterbrechung wurden die Läufe dann auch teilweise zusammengelegt, um Zeit zu sparen. Dennoch zeigte die Uhr schon 22.30 Uhr, als die SuSlerin dann im schnellsten Lauf an der Startlinie stand. Nach 3:27 Minuten für den ersten Kilometer musste sie aber das hohe Tempo vorne abreißen lassen, passierte die 2000 Meter in genau 7:00 Minuten und kämpfte sich dann nach 10:35,85 Minuten über die Ziellinie.

Damit unterbot sie die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn von 10:50 Minuten deutlich, war aber dennoch unzufrieden: „Ich wollte heute Bestzeit laufen, die liegt bei 10:33 Minuten, ich kann mehr, als ich heute gezeigt habe. Die Rahmenbedingungen waren heute aber nicht für mich gemacht“, erklärte die SuSlerin nach dem Rennen.

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