Feier im Regen: SuS Olfen dreht Rückstand und vergrößert Abstand auf den Tabellenkeller

dzFußball: Bezirksliga 11

Ganz wichtiger Heimsieg: Die Olfener besiegten die SpVgg Vreden II mit 4:2 und drehten dabei einen Halbzeitrückstand. In der Tabelle vergrößerte sich Olfens Vorsprung auf die Abstiegszone.

Olfen

, 20.10.2019, 21:37 Uhr / Lesedauer: 2 min


Bezirksliga 11
SuS Olfen - SpVgg Vreden II 4:2 (1:2)

„Die letzten Wochen waren für mich ein Auf und Ab – der helle Wahnsinn“, sagte Olfens Trainer Michael Krajczy. Gute und schlechte Olfener Spiele wechselten sich ab – und auch innerhalb der Spiele gab es mal Licht, mal Schatten. So erlebte Krajczy in der Vorwoche beim 1:3 gegen den FC Epe das nach eigener Aussage schlechteste Spiel seiner Amtszeit. Für die Partie gegen Vreden hatte Krajczy daher vor allem eine Forderung: eine Reaktion. „Und die hat sie heute gezeigt“, sagte Krajczy zufrieden.

Krajczy hatte durchaus radikal umgestellt nach der Epe-Pleite. In Julian Klask, Michael Karwot, Lars Meier und Sebastian Rast waren vier Neue in der Startelf. Rast ersetzte den im Urlaub weilenden Marvin Böttcher. Karwot sollte mit Matthias Potthoff die Abwehr zusammenhalten – etablierte Kräfte wie Gordon Zyla und Sven Schlestein fanden sich dafür nur auf der Bank wieder – die Aufstellung war offensiver als üblich.

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Ausgerechnet Karwot unterlief dann ein folgenschwerer Fehler, als er den Ball vertändelte und so Christopher Resings 1:1 verursachte. Einig war man sich in Olfen, dass der Strafstoß zum 1:2 durch Florian Dünne direkt vor der Pause ein Schiedsrichter-Geschenk war. Zuvor war Olfen blitzschnell gestartet: Fabian Konietzni erzielte seinen sechsten Saisontreffer. Krajczy: „Wir wollten draufgehen und müssen eigentlich schnell mit 3:0 führen“, sagte er. Aber so lag Olfen mit 1:2 zur Pause hinten – und fragte sich mal wieder: Warum?

Nach der Halbzeit bewies der SuS Moral. Darius Brüggemanns Ausgleich nach einer Ecke (59.) sollte ein Tor seines nicht verwandten Namensvetters Dustin Brüggemann folgen. In der 74. Minute fiel dessen Distanzschuss ins Tor. Krajczy: „Ich weiß gar nicht, ob der ihm abgerutscht ist oder ob er den so wollte!“ Philipp Severt, Trainer der Vredener, nannte den Treffer einen „Sonntagsschuss“. Er kritisierte Ehrgeiz und Einstellung seiner Elf und sagte, dass Olfens Sieg verdient gewesen sei.

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Schließlich belohnte sich Sebastian Rast auch zum 4:2-Endstand (80.). „Der hat den Ball einfach aus 18 Metern in den Knick gehauen“, sagte Krajczy.

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