So wollen Michael Krajczy und der SuS Olfen die Bezirksliga rocken

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Nachdem 2017 im zweiten Bezirksligajahr der Wiederabstieg folgte, will sich der SuS Olfen nun überkreislich etablieren. Wie das funktionieren soll, erklärt Trainer Michael Krajczy.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 06.08.2019, 13:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Völlig verdient krönten sich die Fußballer des SuS Olfen im Mai dieses Jahres zum A-Liga-Meister. Nun geht man mit Trainer Michael Krajczy eine Etage höher an den Start. Mit RN-Mitarbeiter Nico Ebmeier sprach der Olfener über die Herausforderungen in der neuen Spielzeit.

Michael Krajczy, am Sonntag startet mit dem Gastspiel beim SV Gescher endlich die neue Bezirksliga-Saison. Wie geht es Ihnen, wenn Sie daran denken?

Es ist natürlich unfassbar spannend. Wir freuen uns alle sehr auf den Start und können eigentlich gar nicht erwarten, dass es wieder losgeht. Besonders wichtig wird der Start, also die ersten drei, vier Spiele sein.

Worauf wird es in diesen Spielen ankommen?

Es ist eine neue Liga, ein viel höheres Niveau. Wir müssen erst einmal schauen, wie wir überhaupt zurechtkommen. Wir wissen, dass wir insgesamt die Underdogs sind und müssen immer 90 Minuten lang Vollgas geben, um Punkte holen zu können.

Mit dem SV Gescher wartet zu Beginn ein Gegner, der eventuell auch ein Abstiegskonkurrent werden könnte, oder?

Ja, die ersten Spiele sind natürlich schon ein Brett. Auswärts in Gescher wäre es natürlich schon extrem wichtig, die ersten Punkte zu holen, aber das wird sehr schwer. Danach folgt schon das erste Derby Zuhause gegen die TSG Dülmen. Dann werden es richtig schwere Wochen.

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Auf welche Spiele freuen Sie sich denn besonders?

Natürlich auf die Begegnungen gegen Dülmen, Lüdinghausen und Nordkirchen. Das sind echt Kracher, wo hoffentlich viele Zuschauer kommen werden.

Ihre Vorbereitung lief nicht perfekt. Trübt das die Euphorie ein wenig?
Überhaupt nicht! Ich würde auch nicht sagen, dass die Ergebnisse schlecht waren. Klar, wir haben ein paar Spiele verloren, aber das lag daran, dass wir viel durchgewechselt haben. Wir haben 30 Spieler im Kader. Da muss in der Vorbereitung jeder eine Chance bekommen. Und außerdem zeigte der Turniersieg in Vinnum, was wir drauf haben.

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Und das Kreispokal-Aus in Vreden?

Ja, das war extrem ärgerlich. Wir wären gerne endlich mal eine Runde weiter gekommen, aber so können wir uns nun ausschließlich auf die Bezirksliga konzentrieren.

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Das Saisonziel heißt Nichtabstieg. Gegen wen werden Siege daher besonders wichtig?

Das ist ganz schwer zu sagen. Wir wissen weder, wo wir stehen, noch, wo die anderen Mannschaften stehen. Es gibt oft Teams, die trotz viel Qualität unten rein rutschen. Es wird vier Absteiger geben, da kann es letztendlich am Ende jeden treffen. Jeder Punkt wird extrem wichtig.

Und wer wird um den Aufstieg mitspielen?

Der TuS Haltern II als Absteiger und der FC Epe sind die großen Favoriten. Natürlich auch der FC Nordkirchen, aber da muss man schauen, wie das Relegationsdrama verdaut worden ist.

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Was unterscheidet die Bezirksliga besonders von der Kreisliga A?

Wir haben in der A-Liga gerade im Offensivspiel viel zu viele Fehler gemacht, die aber meistens nicht bestraft wurden. Das ist nun anders. Hier sind viele Mannschaften mit Spielern, die schon weitaus höher gespielt haben. Da müssen wir jede Chance nutzen und konsequent ausspielen.

Und wie wird Ihre Mannschaft die ersten Spiele bestreiten?

Zunächst einmal voller Vorfreude. Wir haben alle richtig Bock auf die Liga. Dennoch müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu viel Lehrgeld bezahlen müssen.

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