Niels Kleischmann (25) kennt Aufstiege mit dem SuS Olfen und Union Lüdinghausen

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Niels Kleischmann kennt das Gefühl des Bezirksliga-Aufstiegs: Sowohl mit dem SuS Olfen als auch mit Union Lüdinghausen stieg er auf. Dennoch drückt er Sonntag nur einem Klub die Daumen.

Olfen

, 28.08.2019, 18:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Niels Kleischmann kennt beide Vereine: den SuS Olfen und Union Lüdinghausen. Für beide Bezirksligisten kickte der 25-Jährige schon. Und mit beiden gelang ihm sogar der Aufstieg raus aus der Kreisliga in die Bezirksliga.

2015 gelang Kleischmann nach mehreren gescheiterten Olfener Anläufen endlich der Sprung in die Bezirksliga. Nur ging Kleischmann den Weg nicht mit. Er wechselte zu Union Lüdinghausen - und nur ein Jahr nach dem Olfener Aufstieg gelang Kleischmann das gleiche Kunststück. Er stieg mit Union Lüdinghausen ebenfalls in die Bezirksliga auf.

Niels Kleischmann (25) kennt Aufstiege mit dem SuS Olfen und Union Lüdinghausen

Von 2015 bis 2017 trug Niels Kleischmann das Trikot von Union Lüdinghausen. © Sebastian Reith

Damals musste Lüdinghausen aber bis wenige Wochen vor dem Saisonstart zittern. Erst am grünen Tisch beförderte der Verbands-Ausschuss damals sowohl Lüdinghausen als auch Aufstiegskonkurrent Aasee in die Bezirksliga. Grund war ein formaler Fehler des Kreises Münster bei einer Sperre.

Nach rund zweieinhalb Jahren kehrte „Kleischi“ dann zurück nach Olfen. „Für einen jungen Spieler ist es wichtig, zu spielen. Deshalb bin ich derzeit auch in der zweiten Mannschaft der Olfener. Da bekomme ich viele Spielanteile“, sagte Kleischmann.

Niels Kleischmann drückt dem SuS Olfen die Daumen

Union-Fans müssen jetzt weghören. „Ich bin Olfener Jung‘ und deshalb drücke ich Olfen auch mehr die Daumen“, so Kleischmann. Fast widersprüchlich ist seine Aussage, weil Kleischmann sich sogar vorstellen kann, eines Tages wieder für Union zu spielen. Unter anderem Patrick Voll spielt wieder in Lüdinghausen. Und auch noch weitere Freunde spielen für Union Fußball.

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„Ich kann mir wirklich vorstellen, irgendwann wieder für Lüdinghausen zu spielen. Im Fußball geht es schnell. Da weiß man nicht immer, wie die Zukunft aussieht“, so Kleischmann.

Auch wenn er sich einen Sieg für den SuS wünscht, rechnet Kleischmann damit nicht fest. „Es wird auf ein Unentschieden hinauslaufen, weil beide Mannschaften stabil stehen“, sagt Kleischmann. „Ich verfolge natürlich die Entwicklung unter Tobias Tumbrink und freue mich, dass es jetzt in die richtige Richtung geht“, sagte Kleischmann. Nur sieht er den SuS Olfen dann doch näher an den drei Punkten als Lüdinghausen.

Niels Kleischmann glaubt an den Klassenerhalt für beide Teams

Sicher ist sich der Olfener aber, dass beide Teams den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen werden. Der Grund: „Beide Teams haben einen guten Mix in der Truppe. Olfen hat natürlich erfahrene Kräfte, erst recht, weil Michael Karwot wieder zurück ist und Fuß gefasst hat. In Lüdinghausen wird Sven Görlich noch ein Faktor werden“, so Kleischmann. Das Derby wird er verfolgen. Zuvor muss Kleischmann aber selbst ran. Die Olfener Reserve spielt um 13.30 Uhr gegen Osterwick II.

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