Neue Rolle für Niklas Mählmann (26) im Mittelfeld des SuS Olfen

dzFußball

Hinter den Spitzen hat der gelernte Stürmer Niklas Mählmann eine neue Rolle beim SuS Olfen bekommen. Bälle hinten abholen und nach vorne bringen - damit kann sich Mählmann auch anfreunden.

Olfen

, 02.09.2019, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neue Rolle für Niklas Mählmann: Der Offensivmann des SuS Olfen hat seit dieser Saison neue Aufgaben im Mittelfeld von Trainer Michael Krajczy erhalten. Der 26-Jährige steht nicht mehr in vorderster Sturmreihe, sondern zieht hinter den Spitzen die Strippen. Das gefällt ihm deutlich besser.

Spielstark ist er: Die Rede ist von Niklas Mählmann, den der SuS Olfen im Dezember 2016 als Neuzugang vorgestellt hatte. Mittlerweile ist Mählmann kaum noch wegzudenken. Als Führungsspieler beim SuS Olfen, als Torjäger und auch als Assistgeber. Für Letzteres wird Mählmann umso öfter gebraucht. Denn in der Vorbereitung probierte Olfens Aufstiegstrainer Michael Krajczy aufgrund des Überangebots an Stürmern seinen Goalgetter mal hinter den Spitzen aus.

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Gegen Lüdinghausen macht Niklas Mählmann den Raúl

Zum Saisonanfang spielte er noch auf der rechten Mittelfeldseite, im Derby dann zentral hinter der Doppelspitze aus Kapitän Marvin Böttcher und Felix Schröder. Der Erfolg ist bisher durchschlagend. „Erst war ich mehr rechts und sollte ab und zu in die Mitte ziehen. Heute sollte ich wirklich auf der Zehn spielen und gar nicht nach rechts ausweichen. Entweder sollte ich hinten die Bälle abholen oder vorne die Leute bedienen“, sagt Mählmann.

Neue Rolle für Niklas Mählmann (26) im Mittelfeld des SuS Olfen

Fabian Konietzni (l.) gratuliert Niklas Mählmann. © Sebastian Reith

In Olfen gibt es längst ein Vorbild für Mählmanns Spielweise. „Norbert Sander sagt immer: Ich soll den Raúl spielen!“, scherzt Mählmann. Gemeint ist natürlich Raúl González Blanco, Spanier, Weltmeister, Champions-League-Sieger, der in 550 Spielen für Real Madrid 228 Mal traf und später die Schalker Fans verzauberte.

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Niklas Mählmann kann die Spitzen anspielen

In dieser Saison hat Mählmann dann das Spiel öfter vor sich, was ihm gefällt. „Ich sehe unsere schnellen Stürmer. Die sind da perfekt aufgehoben“, so Mählmann. An seiner Torgefährlichkeit hat Mählmann nichts eingebüßt. Im Derby gegen Lüdinghausen traf Mählmann doppelt und steht nun bei vier Saisontoren.

Was er bemerkenswert findet: Dass die Olfener vor dem Tor so uneigennützig sind. „Felix Schröder ist ein absoluter Teamspieler. Fabian Konietzni genau so, als Marvin Böttcher ihn dann reinmacht. So muss das sein vor dem Tor. Da kommt kein Konkurrenzdenken auf. Immer querlegen vor dem Tor! Alle sind sehr mannschaftsdienlich“, sagt Mählmann, der Lüdinghausen stärker erwartet hatte. In Halbzeit eins habe sich Union unter Wert verkauft. Nach der Pause sah er dann sehr lange ein ausgeglichenes Spiel.

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