Nach starken Vorlauf reicht es für Marie Gövert im Finale zu Platz zwölf

Leichtathletik

Die Deutschen Jugendmeisterschaften waren für Marie Gövert ein voller Erfolg. Die Olfener Läuferin ist zufrieden, auch wenn sie im Endlauf nicht ganz an ihren starken Vorlauf anknüpfen konnte.

Olfen

06.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marie Gövert hat es in Heilbronn nicht über Rang zwölf hinausgeschafft. Enttäuscht war sie aber keinesfalls.

Marie Gövert hat es in Heilbronn nicht über Rang zwölf hinausgeschafft. Enttäuscht war sie aber keinesfalls. © SuS Olfen

Das Finale bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten in Heilbronn zu erreichen, war das große Ziel von Marie Gövert (16) vom SuS Olfen. Dieses hatte sie bereits am Freitag mit neuer Bestzeit im Vorlauf über 1.500 Meter der weiblichen Jugend U18 mit 4:46,64 Minuten erreicht. Und zwar deutlich, da sie als Vierte ihres Vorlaufs zu denjenigen zählte, die direkt den Einzug ins Finale schafften.

24 Stunden später standen dann zwölf Athletinnen im Finale in Heilbronner Frankenstadion an der Startlinie. Zu Beginn hielt sich die SuSlerin im Mittelfeld auf, konnte das Tempo auch gut mitgehen und passierte die 1.000-Meter-Marke noch in 3:13 Minuten. Dann war allerdings die Kraft weg. In 4:53,58 Minuten kam Marie Gövert am Ende auf Rang zwölf in diesem Finale - eine Platzierung, mit der sie aber dennoch zufrieden sein durfte.

Marie Gövert fehlte die Kraft für zwei schnelle Rennen in zwei Tagen

„Vor einer Woche hätte ich davon nicht zu träumen gewagt, das Finale zu erreichen“, erklärte Marie nach dem Rennen. „Auch wenn es jetzt nur Rang zwölf ist, ein tolles Erlebnis war es dennoch.“

Ihr Trainer Bernhard Bußmann wusste bereits vor dem Lauf, wie schwer es für Gövert werden würde, ihre Leistung aus dem Vorlauf zu wiederholen: „Zwei Läufe innerhalb so kurzer Zeit auf dem hohen Niveau ist für Marie noch nicht machbar. Zudem musste sie für das Erreichen des Finals bereits Bestzeit laufen, andere Läuferinnen konnten es im Vorlauf dagegen etwas lockerer angehen lassen und dann erst im Finale auftrumpfen.“

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