Nach der 6:1-Schelte möchte der SuS Olfen Wiedergutmachung betreiben

Fußball-Bezirksliga

36 Gegentore des SuS Olfen nach 14 Spielen sprechen eine klare Sprache. Ein Grund zur Panik ist das vor dem Spiel gegen den Ligaletzten VfB Alstätte aber noch lange nicht.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 15.11.2019, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach der 6:1-Schelte möchte der SuS Olfen Wiedergutmachung betreiben

Ob Matthias Potthoff (r.) am Wochenende einsatzbereit ist, steht noch nicht fest. © Jura Weitzel

Dass der SuS Olfen als Liganeuling ab und zu Lehrgeld bezahlen muss, war zu Saisonbeginn klar. Dass man zweimal innerhalb von drei Wochen mit 6:1 beziehungsweise 5:1 aus dem gegnerischen Stadion geschossen wird, war allerdings nicht eingeplant. Gegen den VfB Alstätte geht es am Sonntag um 15.30 (Hoddenstraße, Olfen) um Wiedergutmachung.

Bezirksliga 11
SuS Olfen - VfB Alstätte


“Wir lernen von Spiel zu Spiel dazu und das ist auch gut so“, ordnet Trainer Michael Krajczy die Niederlage gegen Vorwärts Epe ein. „Aber wir sind gut in die Liga gestartet und sind im Mittelfeld.“

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Nach drei Niederlage in Folge kommt dann doch das Tabellenschlusslicht gerade recht? „Das sagt man immer so einfach. Ja, Alstätte ist mit fünf Punkten Ligaletzter, aber in der vergangenen Woche haben sie auch erst sehr spät verloren und haben sogar einen Elfmeter verschossen. Ich glaube, dass in dieser Liga eben jeder jeden schlagen kann.“

Michael Krajczy ließ vorrangig Zweikampfverhalten trainieren

Deshalb gab es in dieser Woche beim SuS ein etwas andere Training: „Wir haben sehr viel in das Zweikampftraining und in die Defensive gesteckt. Wenn das nicht passt, verlieren wir auch gegen Alstätte.“ Mit Spielen gegen Alstätte, Gescher und Weseke hat Olfen ein einfaches, aber extrem wichtiges Restprogramm bis zum Winter. Nur zwei Punkte trennen den SuS von den Abstiegsrängen.

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Vier Niederlagen (zusätzlich geht es noch zum Ligaprimus aus Haltern) und der SuS wäre wieder genau dort, wo man unter keinen Umständen landen wollte. Zusätzlich zu der Misere sieht auch die personelle Lage eher schlecht aus. Lars Meier fehlt nach seinem Nasenbeinbruch noch länger, zusätzlich ist der Einsatz von Matthias Potthoff fraglich.

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