Knapp an den Medaillen vorbei: Wieder nur Platz vier für Bo Gröning

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Wieder nur Vierte! Springreiterin Bo Chiara Gröning vom Reitverein Lützow hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Ponyreiter in Zeiskam in Rheinland-Pfalz wieder eine Medaille verpasst.

Vinnum

, 15.09.2019, 18:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Knapp an den Medaillen vorbei: Wieder nur Platz vier für Bo Gröning

Bo Chiara Gröning hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Platz vier belegt und war damit nicht zufrieden. © SABINE WEGENER/EQUITARIS


Wieder nur Vierte! Springreiterin Bo Chiara Gröning vom Reitverein Lützow hat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Ponyreiter in Zeiskam in Rheinland-Pfalz wieder eine Medaille verpasst. Bereits bei den Pony-Europameisterschaften hatte sie den undankbaren Platz belegt. „Alles wie immer“, nahm es Bo Chiara Gröning am Sonntag mit Galgenhumor und gab zu, gerne eine Medaille geholt zu haben. Sie war enttäuscht.

Ausschlaggebend waren die nicht fehlerfreien Runden im Finale, in denen Gröning zweimal vier Strafpunkte sammelte. Und dadurch noch aus den Plätzen purzelte, die mit Edelmetall belohnt wurden.

„Der zweite Fehler war unnötig“

Nach der zweiten Wertungsprüfung lag die gebürtige Dattelnerin noch voll auf Goldkurs. Als Achte hatte sie sich mit ihren Deutschen Reitpony Chessy im ersten Durchgang am Donnerstag schon schadlos gehalten und war platziert. Am Freitag stieß sie das Tor zu den Medaillenrängen dann ganz weit auf, indem sie erneut fehlerfrei Zweite des Zwei-Sterne-M-Springens wurde.

Nur drei Reiterinnen waren nach den beiden Wertungsprüfungen fehlerfrei geblieben: Ann-Sophie Seidl vom Hallertauer RFV Rohr, die beide Prüfungen im Sattel von Berkzicht Rob gewonnen hatte, Johanna Beckmann aus Marne mit ihrem Karim van Orchid’s sowie eben Gröning. Lara Tönnissen vom RV Lüdinghausen mit Clarissa lauerte dahinter auf Rang vier mit nur einem Strafpunkt wegen eines Zeitfehlers.

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Und ausgerechnet die Lüdinghauserin machte ihr dann die Medaille auch streitig. Im Finale schaffte es Gröning dann als einzige bis dahin fehlerfreie Reiterin nicht fehlerfrei durch die erste Runde des Parcours – da war sie dann nur noch auf einem geteilten dritten Rang mit Luzie Jütter aus Greven. Einen Abwurf produzierten Chessy und ihre Reiterin im Parcours und mussten zittern. Jütter landete danach bei acht weiteren Strafpunkten, Gröning produzierte vier.

Tönnissen dagegen blieb fehlerfrei und überholte Gröning so nach im Gesamttableau. „Der zweite Fehler war unnötig“, ärgerte sich Gröning.

Bereits vor zwei Jahren in Aachen hatte Gröning mit Platz vier Pech – nun verpasste sie schon zum zweiten Mal Bronze bei der DM. Letzte große Chance, in diesem Jahr, etwas zu reißen: das Nationenpreis-Turnier in Belgien in zwei Wochen.

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