Jupp Ovelhey sieht mit dem SuS Olfen noch viel Arbeit vor sich

dzFußball

Bei der verdienten 0:4-Niederlage gegen den SV Herbern wurden dem SuS Olfen schon früh und deutlich die eigenen Grenzen aufgezeigt. Für Trainer Ovelhey gibt es nun noch viel zu tun.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 08.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das hatten sich die Olfener Bezirksliga-Fußballer sicherlich anders vorgestellt. Im ersten Test der Saison gab es beim Landesligisten SV Herbern eine deutliche 0:4-Klatsche. Auch, wenn Trainer Jupp Ovelhey mahnt, das Ergebnis an die zu große Glocke zu hängen, hat er mit dem SuS noch viel Arbeit vor sich.

Gerade in der ersten Halbzeit fehlte es den Olfenern an viel. „Besonders da war Herbern natürlich viel, viel besser. Wir waren zu wenig zwingend und wussten auch nicht so recht, was wir machen sollten, wenn wir mal den Ball hatten“, so Coach Ovelhey. Nach Toren des Ex-Nordkircheners Dennis Närdemann (4.) und Luis Krampe (7.) war die Partie schon nach wenigen Minuten zu Gunsten des Landesligisten, der im vergangenen Jahr nur knapp den Aufstieg verpasste, entschieden.

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Im ersten Durchgang erhöhte dann sogar noch Julian Trapp (30.), sodass es mit 3:0 in die Pause ging. „Man muss ganz ehrlich sagen, dass Herbern im ersten Durchgang klar die bessere Mannschaft war“, gab Ovelhey zu. „Andererseits muss man auch zugeben, dass hier ein durchaus ambitionierter Landesligist, der schon zwei Spiele gemacht hat, gegen einen Beziksligisten, der sein Spiel machte, gespielt hat.“

Die zweite Halbzeit macht dem SuS Olfen Hoffnung

Zusätzlich sah Ovelhey einen Vorteil in der Kaderzusammenstellung der Herberner: „Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat Herbern nur zwei Neue bekommen. Sonst war es die starke Mannschaft aus dem letzten Jahr. Bei uns ist für ein Drittel der Mannschaft neu.“

Hoffnung gibt dem Bezirksligisten dafür die zweite Hälfte vom Donnerstagabend. Nachdem der SVH einen Gang zurück schaltete, konnte sich Olfen ein paar Chancen erarbeiten, verpasste es aber sich zu belohnen. Ganz anders die Hausherren: Jan Hoenhorst netzte in der 72. Minute zum 4:0 ein.

„In der zweiten Halbzeit war vieles besser bei uns. Die Einstellung hat gepasst und auch unser Spiel gegen den Ball. Darauf können wir aufbauen“, sagt Jupp Ovelhey.

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