„Hoffentlich ohne Kater“ gehen die Volleyballerinnen des SuS Olfen ins Spiel gegen Datteln

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Die komplizierte Spielplanung bei den Volleyballern macht´s möglich, dass die Damen des SuS Olfen nur vier Heimspiele in der Saison haben. Am Samstag ist es wieder so weit.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 20.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Vorfreude beim SuS Olfen auf das kommende Ligaspiel gegen die SG Datteln scheint kaum größer sein zu können. Das liegt aber nicht am Gegner oder an der Tabellensituation, sondern am Spielort (Samstag, 15 Uhr, Hoddenstraße, Olfen).

Landesliga 6

SuS Olfen - SG Datteln

„Endlich wieder ein Heimspiel“, freut sich Olfen-Trainer Dietmar Köhler auf das anstehende Ligaspiel gegen Datteln. Was sich im ersten Moment im Amateursport komisch anhört, ergibt im Fall der Volleyballerinnen durchaus Sinn. Durch die komplizierte Planung der Spieltage in der Landesliga spielen immer vier Mannschaften in einer Halle, also zwei Partien. Das bedingt, dass eine Mannschaft anstatt üblicher neun Heimspiele, nur vier oder fünf hat. Im Fall des SuS sind es nur vier.

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„Und das ist echt schade, weil es uns in der eigenen Halle so gut gefällt“, sagt Köhler. Während in anderen Orten die Halle zu den Landesligapartien gedrittelt wird, spielt der SuS in Olfen in der ganzen Halle. „Klar, die Felder sind alle identisch groß, aber die Zone drum herum ist eben bei uns viel größer und das kommt unserem Spiel sehr gelegen.“ Jede, der vier Saisonniederlagen ereilte Olfen in einer „kleinen“ Halle.

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„Dazu kommt noch, dass bei uns immer viele Zuschauer in der Halle sind. Das peitscht die Mädels noch einmal richtig an“, so der SuS-Coach weiter. Und das Anpeitschen scheinen die Olfenerinnen ordentlich zu gebrauchen. Nach verkorksten, vergangenen Wochen, mit drei Niederlagen aus fünf Spielen, scheint der zweite Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde, arg in Gefahr zu sein. Der TV Jahn Dortmund ist nur ein Punkt hinter dem SuS und hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. „Es ist klar, dass wir jedes Spiel gewinnen müssen. Sonst können wir uns Platz 2 abschminken“, sagt Köhler.

Und apropos abschminken - da ist noch eine weitere Sache, die dem SuS-Trainer Unmut macht: „Es ist auch noch Karneval. Hoffentlich haben die Mädels keinen Kater.“ Am Weiberfastnachts-Donnerstag gibt Köhler seiner Mannschaft extra frei, damit sie ordentlich feiern gehen können und am Samstag wieder fit sind. „Eigentlich lief das in den vergangenen Jahren immer ganz gut. Und vielleicht spielt es sich ja bei der ein oder anderen mit einem Kater noch besser“, sagt der Trainer.

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Immerhin - vor dem Karnevalswochenende zeigten sich alle seine Spielerinnen frisch und einsatzbereit. Köhler hofft nun, dass es auch am Samstag so sein wird.

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