Drei Endspiele stehen jetzt für den SuS Olfen an

Handball-Kreisliga

Durch eine Niederlage gegen den VfL Hüls könnte der Abstieg bereits besiegelt werden. Dennoch ist die Hoffnung auf den Nichtabstieg beim SuS Olfen noch längst nicht erloschen.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 26.04.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei Endspiele stehen jetzt für den SuS Olfen an

Olfen-Kapitän Benedikt Höning wird vermutlich am Samstag fehlen. © Patrick Fleckmann

Es war ein Schritt in die falsche Richtung für die Handballer des SuS Olfen. Nach zwei Siegen in Folge und ordentlich neuer Hoffnung im Abstiegskampf hagelte es nun eine 19:31-Klatsche gegen fast schon sicher aufgestiegene Bochumer aus Linden-Dahlhausen. Da immer noch nicht klar ist, wie viele Teams am Ende aus der Liga absteigen, muss Olfen jedes der letzten drei Ligaspiele gewinnen. Zunächst geht es gegen den Liganeunten VfL Hüls (Samstag, 19 Uhr, Hoddenstraße, Olfen).

Kreisliga Industrie

SuS Olfen - VfL Hüls

„Ich werde heute nochmal mit der Mannschaft reden“, sagt SuS-Trainer Randolf Mertmann am Freitag, „und dabei unbedingt an die Aggressivität und an den Siegeswillen appellieren.“ Momentan rangiert der SuS auf dem zwölften und damit vorletzten Tabellenplatz, punktgleich mit Schlusslicht Herbede II. Auf das eventuell rettende Ufer und Tabellenplatz elf sind es drei Punkte Rückstand. „Uns ist klar, dass wir mit einer Niederlage endgültig absteigen können“, so Mertmann. „Dennoch zeigte unsere Formkurve nach oben, solange wir uns solche Totalaussetzer wie ihn Bochum nicht mehr erlauben.“

SuS Olfen verlor das Hinspiel unglücklich

Das Hinspiel spricht eher für die Gäste aus Hüls und an diese 22:26-Niederlage kann sich der SuS-Coach noch bestens erinnern. „Das Spiel war typisch für unsere Serie. Wir führen nach zwölf Minuten mit 4:2, nach 22 Minuten sogar 8:5. Dann nahm der gegnerische Trainer eine Auszeit und wir haben komplett aufgehört, Handball zu spielen.“ Den folgenden 9:10-Rückstand konnten die Olfener dann bis zum Spielende nicht mehr umkehren. Dennoch glaubt Mertmann an einen Sieg seiner Truppe: „Hüls ist sicher keine Übermannschaft und absolut auf unserem Niveau. Wir müssen die Leistung aus den Spielen vor Bochum wiederholen und alles geben“. Personell ist die Lage beim SuS allerdings eher schwierig. Benedikt Höning konnte aufgrund seiner landwirtschaftlichen Arbeit in den letzten drei Wochen kaum trainieren und Lukas Scholten ist am Samstag im Urlaub.

Randolf Mertmann verzichtet auf eigenen Einsatz

Im Hinspiel gehörten Höning (5 Treffer) und Scholten (4 Treffer) zu den besten Werfern ihres Teams. An einen eigenen Einsatz glaubt Mertmann trotz der mauen Personalsituation nicht. „Ich bin noch unsicher, aber ich gehe Stand jetzt nicht davon aus, dass ich auf dem Parkett stehen werde“, so der Trainer vor seinem drittletzten Spiel.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt