Das sagt Ex-Klub SuS Olfen über den Wechsel von Murat Cengiz nach Vinnum

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Westfalia Vinnum mischt bisher die Transferperiode etwas auf. Drei gute Neuzugänge haben die Vinnumer schon verpflichtet und dabei vorwiegend den Angriff im Auge gehabt.

Olfen

, 11.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Murat Cengiz war einst Lieblingsspieler von SuS-Vorstandsmitglied Georg Lackmann, der sich bei Cengiz’ Verabschiedung vor einem Jahr zur kämpferischen Art des Stürmers bekannte. Jetzt will der 29-Jährige noch einmal auf Torejagd gehen, allerdings nicht für den SuS Olfen, sondern für Westfalia Vinnum. Wie reagiert der SuS Olfen darauf?

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„Als ich hörte, dass Fatih Cengiz nach Vinnum geht, war das für mich nicht weit weg“, sagte Norbert Sander, ehemaliger Trainer von Murat Cengiz und jetzt Sportlicher Leiter beim SuS, wenig überrascht zum Wechsel von Murat Cengiz. Fatih Cengiz, Cousin von Murat Cengiz, war tatsächlich eine Triebfeder bei dem Wechsel, sagte Murat Cengiz im Interview.

Sander und Cengiz stiegen zusammen auf

Als Team sind Murat Cengiz und Norbert Sander in die Bezirksliga aufgestiegen und zwei Jahre später wieder ab. 2019 half Murat Cengiz beim erneuten Wiederaufstieg. Das verbindet. Hegt Norbert Sander keinen Groll? „Murat Cengiz war unheimlich beliebt. Aber dass er nochmal für uns spielt, war kein Thema mehr“, erklärte Sander.

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Das liegt daran, dass Cengiz frühzeitig erklärt hatte, aus beruflichen Gründen weniger trainieren zu können. Das nannte Cengiz auch als einen Wechselgrund bei seiner Vorstellung. „Er sah sich nicht in der Lage, genug zu trainieren, damit es sportlich für Bezirksliga reicht“, so Sander, der auch noch einmal betonte: „Es gibt keine gegenseitigen Verpflichtungen oder Versprechen.“ Dass sein ehemaliger Schützling wieder für den kleinen Nachbarn kickt, sei „völlig nachvollziehbar“.

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