Corona sorgt für kuriose Auflagen bei Westfalenmeisterschaft in Olfen

Hammerwurf

Das Hammerwurf-Meeting in Olfen ist überschaubar. Kurios ist allerdings eine Hygieneregel, die den Ablauf des Wettkampfes stark beeinträchtigt.

Olfen

, 05.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Olfener Wurfanlage ist Austragungsort der Westfalenmeisterschaften.

Die Olfener Wurfanlage ist Austragungsort der Westfalenmeisterschaften. © Patrick Fleckmann

Überschaubar klein ist das Feld bei den Westfalenmeisterschaften im Hammerwerfen, die am Sonntagmittag in Olfen stattfinden. Dass es überhaupt noch Meisterschaften gibt - und das in Olfen - hätte Olfens Wurftrainer Franz-Josef Sträter vor Monaten nicht gedacht.

Doch nun ist sie da. „Es ist unser erster Wettkampf“, macht Sträter klar. Eigentlich wäre der Termin eine Woche nach dem Olfener Stadionsportfest das Finale des NRW-Hammerwurf-Cups gewesen. Zahlreiche starke Werfer aus dem ganzen Bundesland wären dann gekommen. Nun ist der Kreis deutlich kleiner. Sträter: „Ich bin froh, dass wir die ganze Sache doch noch machen können.“

Jetzt lesen

Der Wettkampf läuft in zwei Blöcken ab. Um 11 Uhr beginnen die elf Frauen, um 12.45 Uhr folgen die acht Männer. Die Altersklassen sind dabei gemischt. Die Hälfte der Starter kommt aus Olfen. Um 15 Uhr muss auch der letzte Hammerwerfer die Anlage verlassen haben - denn dann steigt das Fußballderby in der Bezirksliga.

Doch das ist nur eine Einschränkung. Die Corona-Pandemie hat auch die Abläufe beim Olfener Meeting verändert. Jeder Werfer muss sein eigenes Wurfgerät mitbringen. „Und jeder muss seinen Hammer auch selbst wiederholen. Die Kampfrichter fassen den nicht an“, stellt Sträter klar.

Er befürchtet, dass es in Olfen zu mehr ungültigen Würfen kommen könnte. Denn die Athleten müssen die Anlage ordnungsgemäß nach hinten verlassen und dürfen erst dann nach vorne ins Feld laufen, um den Hammer abzuholen.

Lesen Sie jetzt