Winterlaufserie beendet: Spendenbetrag steht nun fest

Leichtathletik

In der vergangenen Wochen gingen die Läufer des FC Nordkirchen bei der Winterlaufserie des OSC Hamm an den Start. Im Mittelpunkt standen sportliche Leistungen und der gute Zweck.

Nordkirchen

15.03.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: 3 min
Pia Selhorst lief mit ihrem Vater Bernd Bechtloff.

Pia Selhorst lief mit ihrem Vater Bernd Bechtloff. © FC Nordkirchen

Zum 47. Mal startete die Winterlaufserie des OSC Hamm mit circa 600 Läufern über die Halbmarathon-Distanz über 21,0975 Kilometer. Der Unterschied zu den anderen 46 Veranstaltungen ist, dass die Serie virtuell stattfindet.

Die WLS light ist ein Charitylauf. Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben, aber um eine Spende zugunsten des Christlichen Hospizes in Hamm und der Aktion „Läuferherz“ (Kinderkrebshilfe Münster) gebeten. Die Erwartungen wurden übertroffen, über 15.000 Euro sind am Ende zugesagt.

Jetzt lesen

Die Winterlaufserie besteht aus drei Läufen mit jeweils einem 14-tägigen Abstand. Den 10-Kilometer- und 15-Kilometer-Lauf sowie den Halbmarathon von der Distanz über 21,095 Kilometern. Wer sich für die gesamte Serie entschied, dessen Einzelzeiten wurden zu einer Gesamtzeit addiert. Die Teilnahme an einzelnen Läufen war ebenfalls möglich.

Diese Serie gehört zu den beliebtesten Laufveranstaltungen in der Region. Die Winterlaufserie dient vielen Läufern als Einstieg in die neue Saison und als Orientierung, die eigene Form zu überprüfen. Es besteht auch die Möglichkeit, ohne Zeiterfassung zu laufen.

Schnellster Nordkirchener wieder mit neuer persönlicher Bestzeit

Nach den starken Ergebnissen über 10 und 15 Kilometer gelang Carsten Sprung auch über die Halbmarathondistanz eine persönliche Bestzeit und er blieb in 1:29:46 Stunden erstmals unter der 1:30:00-Stunden-Marke. Mit diesem Ergebnis wurde er Fünfter seiner Altersklasse M40 von insgesamt 40.

Für die gesamte Serie benötigte Sprung 03:14:54 Stunden. Dadurch kam er auf den 44. Platz von insgesamt 380 in der Serie der Männer. „Es war schön, sich mal wieder ein wenig zu quälen. Aber ich hoffe, dass es im Herbst dann mit den geplanten Laufveranstaltungen klappt. Die letzte Motivation kommt eben doch mit aus den Mitläufern“, freut sich Sprung auf möglichst regelmäßige Trainingsmöglichkeiten im Sommer und gute Ergebnisse im September und Oktober.

Einen Treppchenplatz gab es für Birgit-Kristin Pohlmann. Ihre Zeit lag deutlich über ihren Erwartungen. Sie erlief sich mit ihrer Zeit von 01:46:17 Stunden den zweiten Altersklassenplatz der W60 von insgesamt 15. Durch die Gesamtzeit von 3:49:15 Stunden belegte sie einen hervorragenden 26. Platz von insgesamt 193 Plätzen in der Serienwertung der Frauen.

„Den Organisatoren der „Hammer Winterlaufserie light“ kann ich nur ein großes Lob aussprechen – toll gemacht! Ich freue mich, wenn ich die Hammer Winterlaufserie nächstes Jahr vielleicht erstmals auch als Präsenzlauf mitlaufen kann, was eigentlich für dieses Jahr angedacht war“, so Pohlmann.

Bernd Bechtloff lief zusammen mit seiner Tochter Pia Selhorst. Bernd Bechtloff wurde mit seiner Zeit von 1:50:44 Stunden Fünfter seiner Altersklasse M65 von insgesamt 14 und mit seiner Gesamtzeit von 3:55:48 Stunden in der Serie der Männer der 187. von 380. „Die Wettkämpfe haben mir sehr viel Spaß gemacht, immer bei starkem Wind und beim Halbmarathon ungewohnte Wärme. Der Halbmarathon hat gezeigt, dass mein Training für längere Läufe ausgedehnt werden muss. Fazit: 46 Kilometer Anstrengung und Spaß“, so Bechtloff.

Pia Selhorst, ebenfalls 1:50:44 Stunden, wurde Achte von 27 ihrer Altersklasse W30. In der Gesamtwertung der Serie der Frauen belegte sie mit der Gesamtzeit von 3:55:42 Stunden einen tollen 35. von insgesamt 193 Plätzen. „Für mich war es viel zu warm und es ging sehr schwer über die ganze Strecke. Aber ich habe mich zurückerinnert und eigentlich war es der perfekte Ersatz für den Berliner Halbmarathon. Dieser finde immer Anfang April statt und ist häufig ebenfalls der erste richtig warme Tag im Jahr“, so Selhorst.

Zufriedenheit bei Simone Pirnke

Sehr zufrieden war auch Simone Pirnke. Sie wollte auf jeden Fall unter zwei Stunden bleiben, was sie mit ihrer Zielzeit von 1:56:51 Stunden auch schaffte. Sie erreichte mit dieser Zeit den zwölften Altersklassenplatz der W40 von insgesamt 32. Mit der Gesamtzeit von 4:14:36 Stunden belegte sie den 70. von 193 Plätzen der Serie der Frauen. „Damit habe ich nicht gerechnet, ich war sehr glücklich über meine Zeit. Danke auch an Birgit und Pia, ohne eure super Zeiten euch hätten wir nicht so einen guten Mannschaftswertungsplatz belegt“, so Pirnke. In dieser belegten Birgit-Kristin Pohlmann, Pia Selhorst und Simone Pirnke den sechsten von 22. Plätzen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt