Stefan Möer steht nach langer Verletzungspause vor seiner Rückkehr beim SC Capelle

dzFußball

Der Offensivspieler Stefan Möer steht wieder komplett im Training beim SC Capelle. Damit geht für ihn eine fast vierjährige Leidenszeit vorbei, in der er kaum Fußball spielen konnte.

von Carl Brose

Capelle

, 29.08.2019, 17:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Ende 2015, also inzwischen fast vier Jahren, war Stefan Möer immer wieder von Verletzungen geplagt. Drei Operationen hat der Capeller seitdem über sich ergehen lassen müssen. Nun steht Möer vor einer Rückkehr auf den Platz für den SC Capelle. „Ich hoffe in drei, vier Wochen zumindest mal wieder auf der Bank zu sitzen und dann auch irgendwann wieder zu spielen“, sagt Möer.

Mit einem Kreuzbandriss hatte für ihn die Verletzungsmisere zum Ende der Hinrunde der Saison 2015/16 begonnen. Nachdem die Verletzung auskuriert war, spielte er nochmal ein halbes Jahr für den SCC. Doch dann folgten Meniskus- und Knorpelschäden sowie ein Innenbandriss für den offensiven Mittelfeldspieler.

„Mit 20 Jahren wäre ich verrückt geworden“

Eine Zeit, in der für Möers nicht ans Fußballspielen zu denken war. „Irgendwann habe ich mich dran gewöhnt, nicht zu spielen, ganz am Anfang war es tatsächlich am Schlimmsten. Aber man wird auch erwachsen und erkennt, wenn es nicht geht. Wäre mir das mit 20 Jahren passiert, wäre ich wahrscheinlich verrückt geworden“, so Möer über seine Leidenszeit.

Inzwischen steht der 28-Jähriger aber wieder öfters auf dem Capeller Fußballplatz. Die Vorbereitung hat er fast komplett mitgemacht, auch wenn er erst seit einer Woche voll im Training mitmachen kann und auch die Abschlussspiele mitspielt. Noch ist aber nicht alles beim Alten: „Ich merke, dass noch die Spritzigkeit und Schnelligkeit fehlt. Dazu reagiert das Knie anders nach so einer langen Pause, aber im Moment bin ich schmerzfrei und fühle mich gut.“

Möer will der Mannschaft wieder helfen

Wobei aber eine Sache in all den Jahren gleich geblieben ist: „Capelle ist immernoch dasselbe Capelle. Die Stimmung im Verein ist super, wir haben eine richtig gute Gemeinschaft hier.“ Davon hat sich Möer nun wieder anstecken lassen. „Es macht wieder richtig Bock. Wir haben eine eingeschworene Truppe und auch mit den Trainern passt es“, so der Capeller.

Deswegen möchte er jetzt auch wieder voll eingreifen. „Erst fit werden und dann schmerzfrei bleiben“, lautet der Plan von Möer. So will er der Mannschaft in Zukunft auch wieder auf dem Platz helfen, dafür visiert er langfristig einen Stammplatz an. Da ist es ihm sogar fast egal auf welcher Position. „Das soll der Trainer entscheiden, Hauptsache nicht in der Abwehr, aber das weiß er aber auch“, sagt Möer mit einem Lachen.

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