Schock-Nachricht: Hinrunden-Aus bei Nordkirchener Neuzugang von Westfalia Wethmar

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Ein Nordkirchener Fußballer hat sich einen Wadenbeinbruch und einen Bänderriss zugezogen, ein anderer fällt auch vier Wochen mit einem Bänderriss aus. Beim FCN gab es unter der Woche gleich mehrere Hiobsbotschaften.

Nordkirchen

, 19.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Ausfallliste beim Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen wird länger. Vor dem Heimspiel am dritten Spieltag gegen Teutonia SuS Waltrop erhielt Nordkirchens Trainer Mario Plechaty weitere Hiobsbotschaften. Aber er plant auch wieder zwei Rückkehrer ein.

Ausgefallen war Dominik Dupke schon beim 1:0-Sieg bei Union Lüdinghausen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz erzählte Dupke, der die 90 Minuten an der Bande verfolgte, dass er hofft, am Sonntag wieder zu spielen. Draus wird nun nichts.

Dominik Dupke (l.) wird dem FC Nordkirchen lange fehlen.

Dominik Dupke (l.) wird dem FC Nordkirchen lange fehlen. © Jura Weitzel

Am Mittwoch hatte Dupke einen Arbeitsunfall. „Ich bin die Treppe runtergegangen und auf der letzten Stufe umgeknickt“, sagte Deppe, „als es geknackt hat, wusste ich schon, was los war.“

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Die Folgen sind dramatisch: Dupke hat sich das Wadenbein gebrochen und das Syndesmoseband gerissen, ein empfindliches Band am Sprunggelenk. „Das wird vier bis fünf Monate dauern, mindestens“, schätzt Plechaty. Auch Dupke rechnet damit, dass es womöglich bis März dauert, bis er wieder spielen kann. „Als ich das Röntgenbild gesehen habe, dachte ich nur: „Ach du Scheiße!“

Dominik Dupke verfolgte das Union-Spiel als Zuschauer.

Dominik Dupke verfolgte das Union-Spiel als Zuschauer. © Sebastian Reith

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Für seinen Sechser, von Beruf Rettungssanitäter, ist die Hinrunde gelaufen. „Mir tut es leid für ihn. Das ist ein Riesenausfall“, sagte Plechaty über den Neuzugang, der sich aus Wethmar dem FC Nordkirchen anschloss, in der Vorbereitung überzeugte und sich in die erste Elf spielte. Zur Wochenmitte hin soll Dupke operiert werden. Zwei Schrauben und eine Platte befinden sich dann im Bein.

Thomas Eroglu erleidet Bänderriss

Doch auch für Thomas Eroglu ist jetzt Pause angesagt. Der Rechtsverteidiger zog sich einen Bänderriss zu und wird vier bis sechs Wochen fehlen. Und dann wartet Plechaty noch auf die Diagnose bei Simon Mors, der im Training auf die Hand fiel. Es besteht der Verdacht einer Handgelenksverletzung. „Ich will nicht jammern, aber es ist nicht lustig“, so Plechaty über die Zahl der Ausfälle, zu denen auch weiter Nils Venneker zählt.

Thomas Eroglu hat sich verletzt. Er hat eine Bänderverletzung.

Thomas Eroglu hat sich verletzt. Er hat eine Bänderverletzung. © Sebastian Reith

Immerhin kehren auch einige Akteure zurück. Linksverteidiger Florian Siemerling, Rechtsverteidiger Nico Plechaty - beide könnten direkt in Plechatys Anfangsformation rutschen. Für Daniel von der Ley könnte es zum Sprung in den Kader reichen.

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Marcel Stiepermann spielt wieder weiter vorne

Festgelegt hat sich Plechaty offenbar schon im Mittelfeld. Er tendiert zur Spielweise der zweiten Hälfte gegen Lüdinghausen. Tim Bröer wird nicht auf die Sechs zurückkehren, sondern als Innenverteidiger auflaufen. Und Marcel Stiepermann gehört weiter in die Offensive. „Da ist er besser aufgehoben“, meinte Plechaty.

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Informationen für das Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Waltrop hat er von Olfens Trainer Jupp Ovelhey eingeholt. Olfen hatte in der Vorwoche in Waltrop mit 0:1 verloren. In Marius Speker kennt Plechaty einen Waltroper noch persönlich aus ehemaligen LSV-Zeiten. „Teutonia war früher immer unbequem“, erinnert sich Plechaty an die Duelle als Trainer in Mengede zurück. Sonntag soll ein klarer Erfolg her. Es wäre mit drei Siegen aus drei Spielen der optimale Saisonstart.

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