Maximilian Nölkenbockhoff sagt dem SC Capelle Servus und geht nach Schwerte

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Maximilian Nölkenbockhoff wird beim Geisecker SV eine neue Herausforderung suchen. Dass er den SC Capelle verlässt, begründet er mit einem Umzug.

Capelle

, 02.07.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neue Stadt, neuer Verein: Torhüter Maximilian Nölkenbockhoff verlässt den Fußball-B-Ligisten SC Capelle, weil er seinen Lebensmittelpunkt verlagert. „Ich bin mit meiner Freundin in Schwerte zusammengezogen“, erzählt der Torhüter. Aus Capelle wäre er vermutlich sonst gar nicht weggegangen. „Ich habe eigentlich immer in Capelle gespielt“, sagt der 29-Jährige.

Ganz richtig ist das nicht, schließlich kickte der Schlussmann, der auf 16 Ligaeinsätze kommt, auch einige Saisons für den SV Herbern in der Jugend. Richtig wird die Aussage aber, wenn man berücksichtigt, ob Nölkenbockhoff auch eine Möglichkeit hatte, Fußball zu spielen. Und dann wird deutlich, dass der Ausflug zum Nachbarn nur eher eine Verlegenheitslösung war. „Da war im Jugendbereich in Capelle nicht wirklich was los“, erinnert er sich an die C- und B-Jugendjahre zurück.

Als sich das änderte, kehrte er auch zurück. In der A-Jugend und später im Seniorenbereich wurde der Fan von Borussia Dortmund wieder ein schwarzgelber Capeller. Wie Sebastian Schimschewski, neuer Sportlicher Leiter der Capeller, am Montag bestätigte, hat sich Nölkenbockhoff nun fristgerecht abgemeldet.

Umzug nach Schwerte

Weil der Mechatroniker künftig in der Schwerter Innenstadt wohnt und zur Arbeit nach Dortmund pendelt, wird er auch den Verein wechseln. Die neue Mannschaft: auch ein B-Ligist, jedoch eine Reservemannschaft. Nölkenbockhoff, der in dieser Saison auch schon im Feld gespielt hat, wird sich der zweiten Mannschaft des Geisecker SV anschließen. Die erste Mannschaft spielt in der Bezirksliga, die zweite Mannschaft spielt im Kreis Iserlohn in der B-Liga. „Sie hat knapp den Aufstieg verpasst und in den entscheidenden Spielen nicht gepunktet“, sagte Nölkenbockhoff. Drei Spieltage vor Schluss hat die Mannschaft gepatzt und die Tabellenführung verloren.

Für Nölkenbockhoff kein Hinderungsgrund. „Die Liga war mir egal“, sagte er. Beim Training war er bereits einige Male. Kommende Saison will er dann auch spielen.

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