Laurin Plenge hofft jetzt auf Westfalenmeisterschaften - gute Ergebnisse des FC Nordkirchen in Olfen

Leichtathletik

Der FC Nordkirchen lieferte gute Ergebnisse beim Olfener Meeting ab. Überraschend war ein Comeback eines Vizewestfalenmeisters nach vier Jahren Pause.

Nordkirchen, Olfen

30.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Laurin Plenge hofft auf die Quali für die Westfalenmeisterschaften.

Laurin Plenge hofft auf die Quali für die Westfalenmeisterschaften. © FC Nordkirchen

Beim vom SuS Olfen organisiertem Meeting im Steversportpark gingen am Samstag insgesamt zwölf Nachwuchs-Leichtathleten des FC Nordkirchen ganz erfolgreich an den Start. Es gab insgesamt drei Siege, drei zweite und vier dritte Plätze sowie viele neue Bestleistungen.

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Überragend war die Leistung des 11-jährigen Patrick Hüsken, der sich bei seinem Sieg im Weitsprung auf ganz starke 4,57 Meter steigerte. Außerdem wurde er im 50-Meter-Sprint mit 7,94 Sekunden bei ordentlichem Gegenwind Zweiter der M11. Anschließend hatte ihn sein Trainer Franz-Josef Frie noch zu seinem ersten Kugelstoßwettkampf bei den ein Jahr Älteren der M12 gemeldet. Hier stieß er die 3-Kilogramm-Kugel auf gute 7,91 Meter, womit er den dritten Rang belegte.

Auch im Kugelstoßen war Patrick Hüsken am Start. Auf 7,91 Meter beförderte er die Kugel.

Auch im Kugelstoßen war Patrick Hüsken am Start. Auf 7,91 Meter beförderte er die Kugel. © FC Nordkirchen

Der 14-jährige Laurin Plenge überraschte im Hochsprung. Er hatte sich die Qualifikation für die kommenden Westfalenmeisterschaften vorgenommen. Laurin Plenge, der im letzten Jahr erst 1,30 Meter gesprungen war, hatte sich die Quali schon beim letzten Sportfest in Dülmen vorgenommen, das aber wegen eines Unwetters abgebrochen wurde.

Laurin Plenge muss jetzt auf die Startliste warten

In Olfen hatte ihn sein Trainer deshalb bei der U18 für den Hochsprung angemeldet. Die Anfangshöhe 1,45 Meter meisterte er gleich im ersten Versuch. Dann machte er es aber spannend, als er die 1,50 Meter erst im dritten Versuch schaffte und die Latte nach Berührung sehr bedenklich wackelte, aber liegen blieb.

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Seine anschließenden gerissenen Versuche über 1,55 Meter waren alle vielversprechend. Jetzt muss Plenge noch ein paar Tage abwarten und zittern, ob er zu den Meisterschaften zugelassen wird. Die zwölf Athleten mit den besten Meldeergebnissen in Westfalen dürfen dort starten.

Patrick Hüsken beim Weitsprung: Hier steigerte er sich auf 4,57 Meter.

Patrick Hüsken beim Weitsprung: Hier steigerte er sich auf 4,57 Meter. © FC Nordkirchen

Der 19-jährige Sven Baumeister, der vor vier Jahren seine Leichtathletik-Laufbahn beendet hatte, feierte ein tolles Comeback. Dabei hat erst seit circa drei Wochen wieder mit dem Training begonnen. Im Hochsprung wurde er mit 1,60 Meter Zweiter und blieb dabei etwas unter seinen Möglichkeiten. Baumeister, der unter anderem 2016 Vizewestfalenmeister über 300 Meter Hürden wurde und dabei die Norm für die Deutschen Meisterschaften nur knapp verfehlte, ging auch noch im Kugelstoßen an den Start. Die 6-Kilogramm-Kugel stieß der vielseitig talentierte Athlet auf 9,66 Meter.

Mädchen liefern Bestleistungen ab

Starke Leistungen zeigten auch die 11-jährigen Mädchen. Malin Plenge wurde im Weitsprung mit 3,75 Metern Dritte, Anna Geismann mit 3,69 Metern Vierte und Lilian Wermke mit 3,62 Metern Sechste. Im 50-Meter-Sprint wurde Anna Geismann mit 8,27 Sekunden Dritte und Malin Plenge mit 8,66 Sekunden Sechste. Über 800 Meter steigerte sich Lilian Wermke auf 3:06,67 Minuten (5. W11).

Der 14-jährige Thoralf Klocke wurde mit 7,44 Metern im Kugelstoßen Dritter und über 100 Meter mit 13,98 Sekunden Vierter.

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Enorm verbessert zeigten sich die 9-jährigen Zwillinge Lukas und Niklas Schwake.

Lukas sprintete die 50 Meter in 9,19 Sekunden (2.) und im Weitsprung kam er auf 3,06 Meter (5.). Sein Bruder Niklas lief 9,22 Sekunden (6.) und im Weitsprung erzielte er 3,08 Meter (4.). Ihr älterer Bruder Mathis lief die 50 Meter in 8,11 Sekunden (4. M11) und im Weitsprung kam er auf 3,91 Meter (4. M11).

Bestleistungen erzielten zudem die 11-jährige Aimée Sophie Breforth im Sprint und Weitsprung sowie die 12-jährige Finja Klocke im Sprint und Ballwurf.

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