Florian Fricke gesperrt, Nils Venneker verletzt - FC Nordkirchen sucht nach Optionen

dzFußball

Nils Venneker (27) fehlt dem FC Nordkirchen nun schon über einen Monat. Der Abwehrspieler wird auch das vierte Ligaspiel des FC Nordkirchen verpassen. Das sorgt hinten für Engpässe.

Nordkirchen

, 30.08.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Dienstag hatte Nils Venneker mittrainiert, am Mittwoch „ging dann nichts“, sagte der 27-jährige Innenverteidiger des FC Nordkirchen, der seit Mitte der Vorbereitung unter Knieschmerzen leidet. Dass er beim Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Merfeld weiter fehlt, verschärft die Probleme in der Abwehr des Fußball-Bezirksligisten noch.

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Wie lange Venneker noch ausfällt, konnte er nicht sagen. Nur so viel: „Momentan ist es nicht so Bombe.“ Zwei Wochen vor dem Ende der Vorbereitung war Venneker bei einer Aktion leicht mit dem Knie weggeknickt. Der Verdacht: eine schwerere Meniskus- und Innenbandverletzung. Doch so schlimm war es offenbar nicht. Er soll nur eine Dehnung davongetragen haben - Glück im Unglück also. Nur zieht sich die Rückkehr auf den Platz jetzt hin. Venneker wird Sonntag auf keinen Fall spielen und auch nicht im Kader stehen, sagte er.

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Das ist doppelt bitter für den FC Nordkirchen, weil der Stamm-Innenverteidiger wegen seiner Zweikampfstärke und Torgefahr eigentlich gesetzt ist und noch dazu Kapitän Florian Fricke nach seiner Gelb-Roten Karte im Kreispokal-Zweitrundenmatch gegen den BSV Roxel fehlt. Fricke, der in der vergangenen Saison als Rechter Verteidiger neben Venneker in der Dreierkette agiert hat, spielte gegen Roxel zentral.

Wie reagiert Trainer Issam Jaber auf die Ausfälle?

Die Frage ist nun, wie Trainer Issam Jaber reagiert. „Es ist schade, dass Fricke und Nils fehlen. Gedanken habe ich schon im Kopf“, sagte Jaber. Nur teilte er sie nicht mit. In der Schlussphase gegen Roxel hielten Benjamin Siegert und Tim Bröer den Laden dicht. Später wechselte Jaber dann noch Marian Tüns als Verstärkung für die Defensive ein. Auch ob er die Dreier- auf eine Viererkette umstellt, ließ Jaber offen.

Fernando Manfredi und Lennart Kutscher, die Mittwoch neben Fricke in der Startelf standen, spielten jedenfalls stark auf. Sie wird Jaber wohl kaum rausnehmen. Jaber blieb gelassen: „Irgendwie werden wir das schon lösen.“

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