FC Nordkirchen steht nach Stürmerausfällen vor einem Offensiv-Puzzle gegen Adler Weseke

dzFußball-Bezirksliga

Nordkirchen muss in der Offensive umstellen. Gegen Weseke fallen gleich zwei Stürmer aus. Eine weitere Niederlage kann sich der FCN aber nicht erlauben.

von Carl Brose

Nordkirchen

, 01.11.2019, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Luft wird dünner in der Offensive des FC Nordkirchen für das Spiel gegen Adler Weseke. Neben dem Ausfall von Daniel Krüger, der noch lange fehlen wird, müssen die Schlossstädter auch noch auf Joachim Mrowiec verzichten. Eigentlich stand der Stürmer nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Westfalia Kinderhaus schon wieder vor seiner Rückkehr in die Startelf bei Nordkirchen. Jetzt fehlt er allerdings gegen Weseke zunächst noch aus privaten Gründen. „Wir hatten bei Jockel (Joachim Mrowiec, Anm. d. Red.) schon befürchtet, dass er uns länger fehlen könnte nach der Verletzung. Das ist zum Glück nicht der Fall gewesen. Dass er uns am Sonntag trotzdem noch fehlt, ist natürlich schade“, sagt der Nordkirchener Trainer Issam Jaber.

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Im vergangenen Ligaspiel gegen Haltern stand Mrowiec schon wieder 30 Minuten auf dem Platz. Nach einer erfolgreichen Trainingswoche wäre er gegen Weseke wieder fit genug für einen Startelfeinsatz gewesen. In der Abwesenheit von Krüger wären Mrowiecs Qualität momentan eigentlich umso mehr gefragt. Jaber steht nun aber vor einem Offensiv-Rätsel, das er für Sonntag lösen muss (Anstoß 14:30 Uhr, Am Schloßpark, Nordkirchen).

Jaber muss umbauen

Denn bei einer weiteren Niederlage droht Nordkirchen endgültig den Anschluss an das Spitzenduo der Bezirksliga, Haltern und Stadtlohn, zu verlieren. „Ich werde umbauen müssen. Aber wir haben genug Leute in der Hinterhand, um viel Offensivqualität auf den Platz zu bringen, ohne die Formation ändern zu müssen“, so Jaber. In Haltern bot der Coach zuletzt Simon Mors, Dennis Närdemann und Robin Schwick in der offensiven Dreierreihe auf. Mit dem Zusammenspiel der drei war Jaber sehr zufrieden: „Wir haben der Halterner Verteidigung richtig Probleme gemacht mit der Offensive. Das sah schon richtig gut aus.“ Dazu hat der Trainer noch Daniel Berger als Alternative parat.

Dass Nordkirchen am Ende trotzdem ohne Punkt wieder nach Hause fuhr, lag in erster Linie an der Chancenverwertung. Da machte sich die Abstinenz des Nordkirchener Topstürmers Krüger dann doch bemerkbar. Als letzter wirklicher zentraler Stürmer ist beim FCN nun erstmal nur noch Dennis Närdemann übrig. Mit Weseke ist am Sonntag ein Gegner in Nordkirchen zu Gast, gegen den sich der Alternativ-Angriff dann auch direkt zeigen kann. Mit 33 Gegentoren stellen die Gäste die drittschwächste Verteidigung der Liga.

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