Daniela Klodt ist beim FC Nordkirchen in Doppelfunktion tätig und sieht Potenzial

dzBasketball-Landesliga

Daniela Klodt ist seit diesem Jahr als Abteilungsleiterin auch neben dem Basketballfeld für den FC Nordkirchen im Einsatz. In dem Verein sieht sie Potenzial für mehr.

von Carl Brose

Nordkirchen

, 19.09.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit diesem Jahr ist Daniela Klodt gleich in doppelter Funktion beim FC Nordkirchen tätig. Neben ihrer Rolle als Center-Spielerin in der Damen-Mannschaft ist sie nun auch die Leiterin der Abteilung Basketball. „Der Verein hat mir in der Vergangenheit viel gegeben. Als klar wurde, dass jemand für die Stelle gesucht wird, habe ich das übernommen. Es ist jetzt Zeit für mich, auch etwas an den Verein zurückzugeben“, sagt Klodt.

Acht Jahre beim FC Nordkirchen

Bereits acht Jahre spielt die gebürtige Dortmunderin beim FCN. 2011 zog sie nach Nordkirchen und schloss sich ihrem neuen Verein an. Damit gehört sie inzwischen zu den gestandenen Größen in der Mannschaft. Nun übernimmt sie auch außerhalb des Feldes Verantwortung für den Verein. Am Spielen hindert sie das aber nicht und so ist Klodt auch am Sonntag im Spiel gegen den TVE Barop mit im Kader (Anpfiff 16 Uhr, Sporthalle Am Gorbach, Nordkirchen).

Vor dem Gegner ist der Respekt auf Nordkirchener Seite im Vorfeld groß. „Das letzte Spiel haben wir deutlich verloren gegen Barop. Da geht man natürlich mit relativ wenig Erwartungen in das Spiel. Aber für uns ist alles drin, denn personell sind wir gut aufgestellt“, so Klodt.

Bescheidene Ziele in Nordkirchen

Allgemein gibt sich die neue Abteilungsleiterin zunächst bescheiden hinsichtlich neuer Ziele für den Verein: „Natürlich will man immer mehr erreichen, aber wir müssen erkennen, dass wir hier etwas eingeschränkt sind. Deswegen sind große Ziele für uns utopisch.“ Mit nur einer aktiven Mannschaft ist der FC Nordkirchen der kleinste Basketball-Verein im Kreis Münster.

Dabei sieht Klodt die Chance für mehr: „Von den Spielerinnen her, hätten wir das Potenzial für einen weiteren Aufstieg in den nächsten Jahren. Aber leider lässt unsere Mannschaftsstruktur nicht zu, dass alle regelmäßig trainieren und spielen. Dafür haben wir zu viele, die gar nicht in Nordkirchen leben.“ So sei es zunächst das Ziel für den Verein in Zukunft zumindest eine Jugendmannschaft in den Spielbetrieb zu integrieren.

Mannschaft hat sich an Landesliga gewohnt

Nachdem in der vergangenen Saison als Aufsteiger der Abstieg knapp verhindert wurde, soll es in der zweiten Landesliga-Spielzeit ruhiger zugehen. „Ein Mittelfeldplatz sollte drin sein. Ich denke, die Mannschaft hat sich inzwischen an das Tempo und die Gangart der Liga gewöhnt“, so Klodt. Etwas Eingewöhnungszeit brauche die Mannschaft aber noch, denn mit Stefanie Benting steht eine neue Trainerin an der Seitenlinie, dazu kommen noch einige Neuzugänge.

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