Daniel Berger ist beim FC Nordkirchen angekommen: „Im Aufstiegskampf ist noch alles drin“

dzFC Nordkirchen

Nach seinem Tor gegen Adler Weseke hofft Daniel Berger auf weitere Einsatzminuten beim FC Nordkirchen. Für das kommende Spiel gegen Gescher ist sein Einsatz aber noch fraglich.

von Carl Brose

Nordkirchen

, 08.11.2019, 16:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im vergangenen Sommer ist Daniel Berger vom BV Brambauer zum damaligen Ligakonkurrenten FC Nordkirchen gewechselt. Bisher erzielte er für seinen neuen Verein drei Tore - ein Einstand nach Maß. Aber einen wirklichen Platz in der Stammelf konnte sich Berger noch nicht erarbeiten. Gegen Adler Weseke wurde er am vergangenen Spieltag nach 60 Minuten für Robin Schwick eingewechselt. Nur eine Viertelstunde später traf er dann zum 3:0 und entschied die Partie damit vorzeitig. Aus knapp 20 Metern zog Berger ab und zirkelte den Ball mit seinem starken linken Fuß ins Tor.

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Noch ist es aber ein Auf und Ab für den Neuzugang beim FC Nordkirchen. Nachdem er gegen den VfB Alstätte vor knapp drei Wochen in der Startelf stand, musste er bei der 1:2-Niederlage in Haltern über 90 Minuten auf der Bank sitzen. „Natürlich könnten es von den Spielminuten her ein paar mehr sein. Ich will, wie jeder Spieler, am liebsten immer spielen“, sagt Berger über seine Situation. Aber der 26-Jährige erkennt auch die starke Konkurrenz in der Nordkirchener Offensive an: „Der Trainer hat gerade vorne eine gute Auswahl bei uns. Es fällt ihm sicherlich nicht leicht, jede Woche jemanden draußen zu lassen. Ich gebe immer mein bestes, aber am Ende entscheidet der Trainer, wer spielt.“

Schnell an System gewöhnt

Trotz der manchmal fehlenden Einsatzzeiten, fühlt sicher Berger aber wohl in seiner neuen Mannschaft. An das spezielle 3-4-3-System der Nordkirchener hat er sich auch schnell gewöhnt. „In der Vorbereitung hat es vielleicht ein, zwei Spiele gebraucht, um das System kennenzulernen. Aber ich spiele ja auch hier auf ähnlichen Positionen wie in Brambauer“, so Berger. Bisher kam er vor allem im zentralen Mittelfeld zum Einsatz. Zuvor war der Linksfuß aber in seiner Karriere auch schon lange Zeit auf der linken Außenbahn unterwegs gewesen: „Inzwischen fehlt mir dafür teilweise die Geschwindigkeit. Früher war ich etwas spritziger. Die Rolle als Ballerverteiler in der Zentralen gefällt mir aber auch besser.“

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Im Sommer kam Berger mit dem Ziel nach Nordkirchen oben in der Bezirksliga mitzuspielen. Aktuell steht der FC auf dem dritten Tabellenplatz mit sieben Punkten Rückstand auf das Führungsduo TuS Haltern und SuS Stadtlohn. „Auswärts haben wir ein paar unschöne Niederlagen kassiert. Die waren zum Teil total unnötig. Wenn wir die Spiele besser angehen und konzentrierter sind, nehmen wir da auch was mit“, sagt Berger über den bisherigen Saisonverlauf. „Aber die ganzen starken Mannschaften müssen noch zu uns kommen. Deswegen ist im Aufstiegskampf noch alles drin.“

Einsatz gegen Gescher ist fraglich

Am kommenden Sonntag geht es für die Nordkirchener erstmal zum Abstiegskandidaten SV Gescher (Anstoß 15.15 Uhr, Ahauser Damm, Gescher). Eine gute Gelegenheit für den FCN, um etwas gegen die leichte Auswärtsschwäche zu tun. Ob Daniel Berger dabei helfen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Denn unter Woche konnte er aufgrund einer Mandelentzündung nicht trainieren. „Ich werde mich für Sonntag anbieten und schauen, ob ich gebraucht werden. Ich gehe aber davon aus, dass ich auf der Bank Platz nehmen werde“, so Berger mit Blick auf seine Einsatzchancen für die kommende Partie.

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