„Auswärtstor fehlt“: SC Capelle mit schlechter Ausgangsposition für Ascheberg-Rückspiel

Fußball

Im Schlagabtausch nach Europa-Pokal-Regeln gegen den TuS Ascheberg erwischt der SC Capelle einen schlechten Tag. Im Rückspiel soll es aber unbedingt besser werden.

von Nico Ebmeier

Capelle

, 12.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lukas Schulze Kersting (r.) verhinderte mit guten Paraden ein schlimmeres Ergebnis.

Lukas Schulze Kersting (r.) verhinderte mit guten Paraden ein schlimmeres Ergebnis. © Jura Weitzel

„Das tut schon richtig weh“, erklärt Reinhard Behlert, Trainer des Fußball-B-Ligisten SC Capelle. Gegen seinen guten Freund und Ex-Trainer-Kollegen Martin Ritz und den TuS Ascheberg gab es am Dienstagabend eine 2:0-Niederlage. Gut für Behlert und die Capeller: Es gibt noch ein Rückspiel.

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„Das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Es gab einige Chancen auf beiden Seiten, aber der Sieg für Ascheberg ist doch verdient. Bitter ist, dass wir kein Auswärtstor geschossen haben“, so Reinhard Behlert. Seitdem Martin Ritz das Traineramt beim SCC an Behlert abgegeben hat und zum TuS Ascheberg gewechselt ist, spielen beide den Testspiel-Doppelpack aus. Es gibt also zwei Begegnungen und der Sieger wird aus der Addition beider Ergebnisse ermittelt - nach Europa-Pokal-Regeln.

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Schon nach vier Minuten gingen die Hausherren vom TuS in Front. Dennis Heinrich nutzte einen Capeller Fehler eiskalt aus, nach 62 Minuten führte eine ähnliche Szene zum 2:0 durch Jonas Hüging. Hoffnung für das Rückspiel hat Behlert dennoch: „Wir haben nicht die erste Elf spielen lassen, sondern viele Spieler, die sonst nicht so oft auf dem Platz stehen. Freitag spielen dann alle Stammkräfte und dann wollen wir mal gucken, ob wir das noch drehen können.“

Klar ist, am Freitag (19 Uhr, Gorfeldstraße) braucht der B-Ligist mindestens zwei eigene Treffer. Trifft Ascheberg auswärts einmal, wären es sogar Minimum vier. „Martin ärgert sich immer so schön, wenn wir gewinnen, und das ist Motivation genug“, sagt Behlert. „Wir haben bisher alle Duelle gewonnen und werden auch alles dafür geben, dass das so bleibt.“

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