0:4 – Debakel für den FC Nordkirchen bei Vorwärts Epe

dzFußball: Bezirksliga 11

4:0 – das war unerwartet deutlich. Und es hätte noch schlimmer für den FC Nordkirchen kommen können. „Wir hätten die aus dem Stadion schießen können“, meinte Vorwärts Epes Trainer.

von Stefan Hoof

Nordkirchen

, 13.10.2019, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min


Bezirksliga 11
Vorwärts Epe - FC Nordkirchen 4:0 (2:0)

Ausgerechnet gegen den Titelaspiranten zeigten die Gastgeber eine vorzügliche Leistung. Und diesmal belohnten sich die Grün-Weißen auch – anders als zuvor gegen die anderen Spitzenmannschaften aus Haltern, Dülmen und Stadtlohn. Da waren die Eperaner leer ausgegangen.

Knapp verfehlte Simon Mors das Tor, dann scheiterte FCN-Spielführer Florian Fricke mit einem Strafstoß. Diesen Möglichkeiten trauerte später auch Gästecoach Issam Jaber nach. „Wir sind gut reingekommen, haben aber die ersten beiden Möglichkeiten nicht genutzt. Wenn man solche Chancen liegen lässt und auch so naiv auftritt wie wir heute, verliert man solche Spiele auch in dieser Höhe verdient. Wir haben heute immer die falschen Entscheidungen getroffen.“

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„Der Elfer war nicht schlecht geschossen. Den hält Marcel Peters-Kottig sensationell. Das war eine Schlüsselszene“, freute sich hingegen Bültbrun. Die Parade ihres Torhüters war für die Hausherren ein Weckruf, ein Signal. Danach fand Vorwärts ins Spiel, erlaubte dem bislang gefährlichsten Angriff der Bezirksliga 11 nur noch wenig und kreierte selbst Chancen. Die verwertete Nick van Wezel, einer von zahlreichen Eper Youngster auf dem Platz, zweimal eiskalt zur 2:0-Führung (19., 36.). Später musste der Doppeltorschütze, wie zuvor schon Justin Bauer im ersten Durchgang, verletzt vom Feld. Aber auch das steckte Vorwärts weg.

Mit dem 3:0 in der 59. Minute – Florian Albers setzte Aleksandar Temelkov mustergültig in Szene – war die Partie so gut wie entschieden. Mors hätte zwei Minuten zuvor eine Unsicherheit des Eper Keepers nutzen können, vergab aber.

Die Gastgeber blieben am Drücker, setzten nach und hätten zahlreiche weitere Treffer erzielen können. Doch Keeper Philipp Sandhowe parierte mehrfach – gegen Vincent Wenker, Florian Albers und mindestens viermal Temelkov. Es hätte ein Debakel werden können. Nur in der Schlussminute war Sandhowe nochmals machtlos. Leon Kernebeck wurde frei gespielt und markierte den 4:0-Endstand.

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