Zwei Neuzugänge sollen dem BV Lünen helfen, sich in einer neuen Liga zu etablieren

dzFußball

Die Bezirksliga-Fußballerinnen des BV Lünen haben zwei richtig gute Spielerinnen an einen Konkurrenten verloren. Die zwei Neuen, die dafür gekommen sind, sollen diese Lücken schließen.

Lünen

, 29.08.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit mehreren Wochen sind die Bezirksliga-Fußballerinnen des BV Lünen in der Vorbereitung auf die neue Saison. Trainer Wolfgang Rinke zieht ein erstes Fazit.

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Er sei zufrieden. Bislang läuft es für die Fußballerinnen des BV Lünen ganz gut. Okay, da waren die 1:4-Pleite im Kreispokal-Halbfinale gegen den Wambeler SV und ein 0:9 im Freundschaftsspiel gegen den TV Brechten. Ansonsten aber mache das Team, das gute Spielerinnen verloren hat, Schritte nach vorne.

Der Gegner war einfach besser

„Wir trainieren jetzt bereits mehrere Wochen. Nur gegen Brechten sah es nicht so gut aus“, sah Rinke. Die 0:9-Niederlage klingt auf dem Papier bitter. Sein Team traf aber auch einfach auf einen besseren Gegner. Bitter war auch das 1:4 im Kreispokal-Halbfinale gegen Wambel. „Doch das war unser erstes Spiel nach der langen Corona-Pause“, so der Trainer. „Und Wambel war richtig stark. Das ist eine sehr gut verstärkte und sehr schnelle Truppe.“

Beide Gegner spielen in der kommenden Saison – wie auch der BV Lünen – in der Bezirksliga. Allerdings haben beide Teams auch ganz andere Ambitionen als die Lünerinnen. „Vier Mannschaften steigen sicher ab“, sagt Trainer Rinke, „wir wollen gucken, dass wir vier hinter uns lassen.“ Der Nichtabstieg ist das erklärte Ziel.

Unbekannte Namen in einer unbekannten Liga

Rinkes Team tritt in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga 5 an. Dort treffen sie auf unbekannte Namen wie den VfL Grafenwald, den TuS Gahlen oder Teutonia Schalke. „Wir müssen uns erst an die Liga gewöhnen“, sagt deshalb der Trainer. Sein Team werde erst nach einigen Spielen sehen, woran es in dieser Staffel ist.

Mit dem Kader, den Rinke in der kommenden Saison zur Verfügung stehen hat, ist der Trainer dagegen zufrieden. Zwar tun die Abgänge von Janine Soest und Anna-Lena-Bensch weh („vor allem Soest vermissen wir im Sturm“), dafür kann sich der Trainer aber auch über zwei Neuzugänge freuen.

„Eine Top-Spielerin für uns“

Saskia Kochne ist eine „Top-Spielerin für den Sturm“ und Lea Wagenbach soll auf der Sechserposition für die nötige Ballsicherheit sorgen. Vor allem von Kochne ist Rinke begeistert. Mit ihren 18 Jahren brauche die Stürmerin aber noch Zeit.

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18 Spielerinnen stehen dem Coach in der kommenden Saison zur Verfügung. „Diese Größe im Kader braucht man auch.“ Bislang ziehen alle in den Trainingseinheiten und Spielen gut mit. Wenn sich das konserviert, so hofft der Trainer, wird das Team nicht nur nicht um den Abstieg mitspielen, „sondern dann können wir auch einen Platz im Tabellenmittelfeld angreifen“.

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