Wethmar-Trainer Andreas Przybilla: „Freue mich, dass es wieder losgeht“

Fußball-Bezirksliga 8

Westfalia Wethmar ist am Sonntag gegen SG Alemannia Scharnhorst gefordert. TWW-Trainer Andreas Przybilla weiß, wo die Stärken des Gegners, aber auch wo die Defizite der Alemannia liegen.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 15.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Wethmar-Trainer Andreas Przybilla: „Freue mich, dass es wieder losgeht“

Andreas Przybilla ist heiß auf die Spielzeit im neuen Jahr. © Günther Goldstein

Fußball-Bezirksligist TuS Westfalia Wethmar trifft am Sonntag um 15.15 Uhr an der Wehrenboldstraße, Lünen, auf SG Alemannia Scharnhorst. Der Gast aus Dortmund belegt derzeit den 14. Tabellenplatz.

Bezirksliga 8
Wethmar - Scharnhorst

Rein von der Tabelle sollte die Westfalia, Tabellenneunter, als Favorit in das Spiel gehen, aber die Mannschaft von Andreas Przybilla sollte gewarnt sein. „Wir wissen von der Qualität, die Scharnhorst hat. Vor allem in der Offensive hat die SG mit Armin Ljakic, Yassin Paluch und Patrick Wedemann drei strake Offensivkräfte, die alle auch schon mal höher gespielt haben.“

Vorbereitung lief gut

Mit der Vorbereitung ist der Coach der Grün-Weißen im Großen und Ganzen zufrieden gewesen. „Wir haben uns ziemlich stabilisiert und auch gegen die Landesligisten wenig zugelassen. In den letzten beiden Testspielen hat man gesehen, dass wir auch effektiver im letzten Drittel geworden sind.“ Bei einer Niederlage am Sonntag rutschen die Grün-Weißen wieder in die Gefahrenzone, das soll verhindert werden. „Wir wissen, wo die Defizite bei Scharnhorst liegen. Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht.“ Im Hinspiel trennten sich beide Teams torlos.

Personell sieht die Lage bei der Westfalia wieder entspannter aus. Bis auf die Langzeitverletzten Riaan Neutzner, Ismail Simsek und Paul Mantei fehlt der Westfalia nur Till Kowalski, der noch Schmerzen an seinem Fuß hat und für Sonntag definitiv ausfallen wird. Hinter dem Einsatz von Tim Cillien steht außerdem noch ein Fragezeichen.

System verfeinern

Fußballerisch soll es eine fortschreitende Entwicklung geben: „Wir wollen unser System weiter verfeinern, aber auch taktisch flexibel sein“, so Przybilla. Sein Gegenüber Marcus Wedemann freut sich auf das Wiedersehen mit Andreas Przybilla und Volker Bolte und gibt die Favoritenrolle deutlich ab: „Wethmar ist Favorit. Ich freue mich darauf, mich noch einmal mit Volker und Andi messen zu können. Wir stehen auf dem Relegationsabstiegsplatz und werden kämpfen bis zum Ende. Natürlich wollen wir in Wethmar den Supercoup schaffen und das Spiel gewinnen, aber das wird schwer“, so Wedemann abschließend.

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