Wethmar-Trainer Steven Koch nimmt Schuld für Niederlage auf sich

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Westfalia Wethmar verliert am zweiten Spieltag der Saison. Der Grund dafür? Westfalias Coach Steven Koch gibt sich die Schuld für die Niederlage. Er erklärt, warum er das tut.

Wethmar

, 14.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Die Niederlage geht auf mich. Ich wollte heute gegen den Gegner anders spielen als zuletzt und habe auf zwei Positionen etwas verändert – in der Viererkette“, gab Westfalia Wethmars Coach Steven Koch nach der 1:2-Auswärtsniederlage beim SSV Mühlhausen-Uelzen ehrlich zu. „Die Abstimmung hat nicht gestimmt.“

Das nutzte der Gastgeber in Durchgang eins schamlos aus. Erst ließ sich Kochs Abwehrriegel herausziehen, dann kam ein schneller Pass in die Tiefe, der wiederum auf Ibrahima Camara querlegt wurde zum 1:0 (25.).

Zehn Minuten später setzte sich Julian Salwik nach einem Standard im Luftduell durch und köpfte sein Team zur 2:0-Führung (35.).

Koch: „Einiges aufzuarbeiten“

Koch reagierte und stellte kurz vor der Halbzeitpause seine Viererkette erfolgreich um. „Danach haben wir kein Tor mehr kassiert.“ Doch auch in der Vorwärtsbewegung sei Wethmar nicht zielstrebig genug gewesen. „Wir haben einiges aufzuarbeiten in der nächsten Woche und werden das Spiel von vorher wieder vertiefen“, sagt Koch.

Komplimente musste der Trainer vor allem dem Spielmacher der Mühlhausener, Christopher Johannes Simon, machen: „Die haben das schon gut gemacht, so ist das nicht“, sagt Koch und ergänzt: „Die haben aus einer soliden Verteidigung heraus, schnell nach vorn gespielt und hatten einen überragenden Zehner, den wir nur schwer in den Griff bekamen.“

Tor durch erneute Umstellung

In der Schlussphase der Bezirksligapartie stellte die Westfalia am Sonntagnachmittag noch einmal um, wechselte Offensivspieler ein und warf „alles nach vorne“, so Koch.

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Einer der vielen Bälle, die sein Team nun aus dem Halbfeld schlug, erreichte Nico Maurice Voigt, der laut Koch unsanft im Strafraum gefoult wurde. Linksfuß Justin Schulze Weiling verkürzte aus elf Metern unten links auf 1:2 (83.). „Wir hatten dann noch ein bis zwei Möglichkeiten, einen Punkt mitzunehmen, aber heute war einfach der Wurm drin“, sagt Koch.

Wethmar: Fischer – Nagel (78. Fasse), Jankort, Voigt, Markowski, Schulze Weiling, Zimmermann (60. Podszuck), Wilberg, Sonnen (61. Resch), Osterholz, Quiering (41. Jansen)

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