Wethmar-Torwart Niklas Dvorak über Tim Koprek: „Ich sehe uns beide auf Augenhöhe“

dzTuS Westfalia Wethmar

Niklas Dvorak konkurriert um die Nummer eins im Tor des TuS Westfalia Wethmar. Im Interview spricht er über seine Chancen, Konkurrenz und den TWW.

Lünen

, 13.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Niklas Dvorak ist gerade einmal 21 Jahre alt geworden. Dass er für die Rückrunde als Keeper zwischen den Pfosten beim TuS Westfalia Wethmar in Frage kommt, damit hatte er vor einigen Monaten nicht gerechnet. Im Interview spricht der Schlussmann über die Konkurrenz Tim Koprek, über seine Chancen und natürlich über den TWW.

Niklas, Sie haben durch Ihre guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und wurden nun von Trainer Andreas Przybilla berücksichtigt. Was denken Sie darüber?

Das freut mich natürlich sehr. Ich habe dadurch einen Sprung nach vorne gemacht. Ich habe die komplette Hinrunde noch in der U23 gespielt und nur zum Ende hin zwei, drei Spiele für die Erste bestritten, weil ich ausgeholfen habe. Das war anscheinend nicht schlecht und so darf ich jetzt in der Ersten spielen.

Tim Koprek ist ein junger Neuzugang von RW Ahlen und Ihre Konkurrenz um die Nummer eins im Tor von Westfalia Wethmar. Wie schätzen Sie ihn ein?

Tim und ich verstehen uns super. Wir sind beide noch sehr jung. Er ist 19, ich 21. Da gibt es keinen Konkurrenzkampf, wo ich sage, dass ich ihn hasse. Das läuft alles ganz entspannt ab.

Wer macht das Rennen um die Nummer eins für die Rückrunde?

Das ist eine sehr gute Frage. (lacht) Ich sehe uns beide auf Augenhöhe. Selbst die Trainer wissen es noch nicht. Es gab Spiele, in denen Tim gut war. Es gab aber auch Spiele, in denen ich gut war. Natürlich sind wir beide noch jung und machen unsere Fehler. Wer dann letztendlich die Nummer eins wird, entscheiden die Trainer nach der Vorbereitung oder spätestensnach den ersten Spielen der Rückrunde.

Die Torhüter-Position ist beim TWW generell schwach besetzt. Für die U23 und die Bezirksliga-Erste stehen nur Sie und Tim Koprek zur Verfügung...

Ja, das ist richtig. Durch den Abgang von Maik Müller sind wir nur noch zu zweit. Man kann es aber auch so sehen, dass immer einer von uns spielt. Entweder in der Ersten oder eben in der U23.

Beim Winter-Cup hat der TWW den ersten Platz belegt. Wie schätzen Sie die Leistung in den beiden Spielen ein?

Gegen Alstedde sind wir gestartet. Da hat man gesehen, dass die ersten 30-40 Minuten richtig gut waren. Wir haben schnell nach vorn gespielt, hatten ein aggressives Pressing und haben das umgesetzt, was die Trainer sehen wollten. Auch gegen Cappenberg sind wir gut gestartet, haben dann das Ergebnis verwaltet. Wir haben gute Tests gezeigt. Steigerungen gibt es aber immer.

Inwieweit kann sich Wethmar noch steigern?

Wir müssen dahin kommen, dass wir nicht nur 40 bis 50 Minuten lang stark spielen, sondern versuchen, das über 90 Minuten abzurufen, auch wenn es schwierig wird, was vor allem die Ausdauer angeht. Im Training haben wir bisher viele Läufe absolviert, haben im athletischen Bereich gearbeitet. Ich denke, dass das in der Rückrunde gut klappen wird und wir da erfolgreicher sind.

Was trauen Sie dem TWW in der Rückrunde zu?

Ich bin mir sicher, dass wir eine bessere Serie spielen als noch in der Hinrunde. Wir haben da einige Spiele unglücklich verloren, waren keinesfalls immer das schlechtere Team. Uns hat da das Glück oft gefehlt. Durch die Neuzugänge sind wir auch sehr gut aufgestellt. Das wird schon gut klappen.

Was sind Ihre persönlichen Ziele?

Das oberste Ziel war es füt mich, in der Ersten spielen zu können. Das habe ich erreicht. Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen. Ich bin zwar sehr ehrgeizig, aber die Bezirksliga ist eine Liga, wo ich mich zugegeben anfangs nicht so gesehen habe. Ich bin aber jetzt da und will weiter an mir arbeiten. Alles andere ergibt sich.

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