Wethmar scheitert im Kreispokal an Kamen

Fußball: Kreispokal

Frühes Pokalaus für Westfalia Wethmar: Der Fußball-Bezirksligist, der mit einer zusammengewürfelten Truppe zum Kreispokal-Spiel beim B-Ligisten Kamener SC gereist ist, fing sich am Schulzentrum an der Gutenbergstraße eine knappe 2:3-Niederlage. U23-Trainer Benjamin Fasse war dennoch stolz auf seine Mannschaft.

LÜNEN

, 06.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Wethmar scheitert im Kreispokal an Kamen

Flemming Orlowski (r.) erzielte zwei Tore für Wethmar, konnte an der Niederlage aber trotzdem nichts mehr ändern.

Fußball: Kreispokal, 3. Runde Kamener SC - Wethmar 3:2 (0:1)

Eigentlich hätte Wethmar die Partie in Kamen gerne verlegt. Denn am Sonntagabend trat die Westfalia zusätzlich auch noch beim Preußen-Turnier gegen BW Alstedde an. Daher musste die Westfalia personell ordentlich umdisponieren, schickte eine gemischte Mannschaft mit Spielern der Reserve, der dritten sowie vierten Mannschaft nach Kamen. Und die verkaufte sich gegen den B-Ligisten gut. „Ich bin wegen der Niederlage überhaupt nicht enttäuscht. Wir sind sehr stolz auf das Team“, sagte Benjamin Fasse nach dem Spielschluss.

Zunächst lief es auch richtig gut für die Gäste. Nach elf Minuten erzielte Flemming Orlowski, der alleine auf den Kamener Torwart zulief, aus 17 Metern die 1:0-Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Umkleidekabine.

Neun starke Minuten

Der Hausherr, der den Aufstieg in die A-Liga anpeilt, wurde erst in den zweiten 45 Minuten besser, schockte Wethmar dann allerdings mit drei Toren in neun Minuten. Zunächst erzielte Kamen in der 67. Minute aus einem Getümmel das verdiente 1:1. „Ein berechtigter Foulelfmeter“ (O-Ton Fasse) brachte den KSC gar in Führung. Zwei Minuten später erhöhte der B-Ligist zwischenzeitlich sogar auf 3:1. „Irgendwann sind wir dann eingebrochen, defensiv haben wir aber immer gut gestanden“, sagte Fasse.

Flemming Orlowski betrieb eine Minute vor Schlusspfiff mit seinem zweiten Treffer zum 2:3-Endstand noch ein wenig Ergebniskosmetik. 

TEAM UND TORE TWW: Dvorak – Rath (39. Brox), Milcarek, Selbstaedt, Langenkämper, Giesebrecht (77. Witte), Hane, Orlowski, Kampmann, Ronneburger, BorchardtTore: 0:1 Orlowski (11.), 1:1 M. Kücükyagci (67.), 2:1 C. Kücükyagci (74.), 3:1 Kahlert (76.), 3:2 Orlowski (89.)

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