Westfalia Wethmars Sören Dvorak: „Ich habe das Gefühl, dass der Knoten geplatzt ist“

dzFußball-Bezirksliga 8

Auf Sören Dvoraks Torekonto sieht es mau aus. Ein einziges Tor hat Westfalia Wethmars Stürmer in bislang neun Spielen erzielt. Das soll sich ändern. Bekommt der TWW seinen Knipser zurück?

Lünen, Wethmar

, 11.10.2019, 12:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball ist ein Mannschaftssport. Sicherlich. Ein richtiger Stürmer muss aber auch eigensinnig sein. Denn er kann Spiele in einer einzigen Sekunde entscheiden. Spiele, in denen sein Team vielleicht total unterlegen ist, hinten aber nichts zulässt. Das sind die Momente, für die Stürmer leben. Für Dvorak steht fest, dass er diese Momente wieder erleben will. „Ich habe das Gefühl, dass der Knoten geplatzt ist und ich der Mannschaft wieder mit Toren helfen kann.“

Kein guter Start für Dvorak

Vergangene Saison war Dvorak für mehr als die Hälfte aller Wethmarer Treffer verantwortlich. Dreißigmal durfte er in der Saison 2018/2019 die Faust ballen – und das in nur 28 Meisterschaftsspielen. Ein Torgarant. Ein Stürmer, bei dem der Trainer weiß, dass er seinem Team in fast jedem Spiel mit einem Tor weiterhilft.

Jetzt lesen

„Beim ersten Spiel gegen Brambauer war ich im Urlaub und kam erst zum zweiten Spiel zurück“, sagt Dvorak. Im zweiten Spiel der Saison, gegen den aktuell Tabellenzehnten TuS Eichlinghofen, unterlag Wethmar mit 1:6. Vom Punkt traf Dvoraks Mannschaftskollege Andreas Kahlkopf zum 1:4 (56.). Dvorak selbst wurde in der elften Minute für Ismail Simsek eingewechselt. „Dann kommt alles zusammen“, sagt Dvorak.

Neue 4-3-3-Formation zu laufintensiv

Denn seine Mannschaft sei ohnehin nicht so gestartet, wie sie es sich gewünscht hatte und steht mit nur sieben Punkten auf einem Abstiegsplatz (14.) in der Fußball-Bezirksliga 8. Das Torverhältnis: sechs Treffer aus neun Spielen, 22 Gegentore. „Natürlich wollten wir gegen Mengede und Massen mit Punkten aus den Spielen gehen“, so Dvorak. Doch stattdessen gab es zwei deutliche 1:4-Niederlagen.

Jetzt lesen

Dvorak weiß, dass auch bei ihm persönlich mehr möglich ist, „aber natürlich komme ich nicht topfit aus dem Urlaub wieder“. Die neue 4-3-3-Formation, in der er sich eigentlich gut zurechtfände, sei zudem laufintensiver „und dann stehst du nicht da, wo du stehen sollst“. Vergangene Saison sei das Spiel mit zwei Stürmern für Dvorak deutlich angenehmer gewesen.

Jetzt lesen

Auch Rolf Nehling, Sportlicher Leiter bei Wethmar, kritisierte zuletzt die Offensive seines Vereins und forderte eine Änderung: „Wir müssen gucken, dass wir im Sturm etwas machen.“ Könnte möglicherweise eine Umstellung auf das alte und erfolgreiche System mit zwei Stürmern den Bezirksligisten wieder in die richtige Spur bringen?

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Fußball-Kreisliga B3 Dortmund
Neuer FCB-Coach freut sich auf das Brambaueraner Derby: „Ein cooles Spiel unter Freunden.“