Westfalia Wethmar ist seit Jahren ohne Sieg gegen Brambauer

Fußball-Bezirksliga

Seit Jahren wartet Westfalia Wethmar auf einen Derby-Sieg gegen Brambauer. Jetzt gibt es das nächste Duell.

Brambauer, Wethmar

, 15.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Westfalia Wethmar ist seit Jahren ohne Sieg gegen Brambauer

Joel Razanica /r.) im Zweikampf mit Wethmars Quahib El-Gaouzi © Foto: Goldstein

Ein Derby ohne Favorit – spannend wie selten zuvor in den letzten Jahren ist die Ausgangslage vor dem Lüner Duell in der Bezirksliga. Der Tabellenzehnte BV Brambauer empfängt am Sonntag, 17. März, den punktgleichen Elften Westfalia Wethmar (15 Uhr, Am Freibad, Lünen). Die Grün-Weißen warten schon lange auf einen Sieg gegen den BVB.

Bezirksliga 8

Brambauer – Wethmar

Seit dem Abstieg der Brambauer aus der Landesliga 2015 gab es sieben Aufeinandertreffen der Teams in der Bezirksliga. Keines davon gewann Wethmar. Selbst komfortable Pausenführungen gab das Team vom Cappenberger See schon her – so auch im Hinspiel im vergangenen September.

Mit 1:0 führte TWW damals zur Pause. Am Ende gewann Brambauer mit 3:1. „Da spielte auch mangelndes Selbstvertrauen eine Rolle. Zu dem Zeitpunkt hatten wir nur einen Punkt und bekommen das 1:1. Heute können wir besser mit Gegentoren umgehen“, sagt TWW-Trainer Andreas Przybilla. Seine Mannschaft habe gut trainiert. „Es gibt eine gewisse Anspannung. Da kochen auch Emotionen hoch. Das ist immer ein gutes Zeichen. Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen“, so Przybilla weiter.

Auch Brambauers Coach Jascha Keller erwartet eine andere Partie als in der Hinrunde: „Wethmars Mannschaft hat sich deutlich verändert mit Andreas Kahlkopf auf der Sechs. Dominik Dupke im Offensivbereich gehört sicher zu den besten Spielern der Liga. Wethmar hat sich gefunden und gehört ins obere Tabellendrittel.“

Wethmars Personal: Kapitän Bastian Quiering fehlt. Patrick Schöpf „beißt auf die Zähne“ (O-Ton Przybilla). Der frisch gebackene Vater Tim Heptner steht im Kader, obwohl er zuletzt nicht trainieren konnte. Bastian Pöhlker ist im Urlaub.

Die Personalsituation des BVB bleibt prekär: Marcel Bieber, Enrico Christal, Jan Stolzenhoff, Marvin Boakye-Mainoo, Leon Westrup und Ricardo Rimkus fehlen. Der Einsatz von Christoph Krziwanek ist fraglich. Immerhin kehrt Arkadij Daunhauer zurück. Eine ähnlich schlechte Lage hatte Brambauer auch in den letzten zwei Spielen gegen die Topteams Nordkirchen und Kirchderne, aber überzeugte. Keller: „Wenn wir wieder so auftreten, nehmen wir mindestens einen Punkt mit.“

Fakt ist jedoch auch: Brambauer erzielte bisher keinen einzigen Treffer nach der Winterpause. Wer schießt also die Tore für den BVB? „Wir haben auch noch andere Leute mit der Qualität, Tore zu erzielen“, sagt Keller. „Vor allem für Christian Wantoch von Rekowski würde es mich freuen gegen seinen Ex-Verein. Doch auch ein Timo Kollakowski ist bei Standards gefährlich.“

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