Wer spielt beim Lüner SV am ersten Spieltag im Tor? Christian Hampel hat zwei Möglichkeiten

dzFußball

Drei Torhüter hat der Lüner SV, nur einer wird am ersten Spieltag spielen können. Wer wird es sein? Gibt die Startaufstellung vom letzten Testspiel Aufschluss? Wir haben nachgefragt.

Lünen

, 02.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jörg Lemke ging ganz entspannt mit seinem Hund um den Platz im Stadion Schwansbell, während das Testspiel seines Teams gegen den SV Sodingen lief. Keine Krücken mehr beim Keeper des Lüner SV nach seiner Achillessehnen-Verletzung.

Lemke ist auf dem Weg der Besserung, eine Rolle für das Tor des Lüner SV spielt er aber noch nicht. Laut LSV-Trainer Christian Hampel hat Lemke noch nicht mit dem normalen Trainingsbetrieb angefangen, könne noch nicht locker joggen.

Zwei Alternativen auf der Position

Bleiben für die Lüner zwei Alternativen auf der Position des Torhüters: Michel Josch und Egzon Jusufi.

Jörg Lemke ist noch verletzt und spielt für den ersten Spieltag keine Rolle.

Jörg Lemke ist noch verletzt und spielt für den ersten Spieltag keine Rolle. © Timo Janisch

Und zur Überraschung vieler Zuschauer beim Lüner SV stand in der Generalprobe vor dem Saisonbeginn nicht Josch im Tor, sondern der junge Jusufi, erst vor wenigen Wochen aus der Kreisliga A von K. F. Sharri gekommen.

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Ein Indiz für die Torwartposition am ersten Spieltag im Auswärtsspiel des TuS Tengern? „Nein“, macht Christian Hampel deutlich, „es ist aktuell ja noch schwer.“

Das Torwart-Trio beim Lüner SV: Egzon Jusufi (v.l.), Torwarttrainer Manfred Tapken und Michel Josch.

Das Torwart-Trio beim Lüner SV: Egzon Jusufi (v.l.), Torwarttrainer Manfred Tapken und Michel Josch. © Janning

Lemke sei verletzt und auch Josch ist angeschlagen. Zwar lief Josch in Trainingsklamotten am Sonntag über den Platz, war aber nicht im Kader gelistet und machte auch das Aufwärmen nicht mit.

Jusufi kam 90 Minuten zum Einsatz

„Mitch ist angeschlagen, er hat Rückenprobleme“, erklärte Hampel. „Eigentlich hätte er heute spielen sollen, aber wir müssen abwarten.“

Statt Josch kam Jusufi über die vollen 90 Minuten zum Einsatz. Dieser ließ sich zwar nicht zu Schulden kommen, konnte sich aber auch nicht großartig auszeichnen, da Sodingen offensiv schwach agierte.

Vor allem im ersten Abschnitt wurde Jusufi immer wieder in das Aufbauspiel der Lüner eingebunden, zeigte sich aber nicht immer hundertprozentig sicher, wenn er angelaufen wurde. „In der ersten Halbzeit hatte unser junger Torwart zu viele Ballkontakte, das hat uns nicht gutgetan“, sagte Hampel dazu.

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Mit der deutlich dominanteren zweiten Hälfte des LSV bekam Jusufi auch mehr Sicherheit in den wenigen Ballaktionen, die er im zweiten Abschnitt hatte.

Die Entscheidung, wer am Sonntag im Auswärtsspiel des Lüner SV beim TuS Tengern im Tor steht, wird wohl davon abhängen, welchen Eindruck Josch und Jusufi nun in der Trainingswoche machen.

Sollte Josch weiterhin angeschlagen sein, deutet alles daraufhin, dass der junge Jusufi sein Westfalenliga-Debüt geben könnte.

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