Wegen Corona: Ringerverband NRW sagt die Mannschaftssaison ab - VfK betroffen

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Der Ringerverband NRW schafft Klarheit: Die Mannschaftssaison, die erst in einigen Monaten hätte anfangen sollen, wird abgesagt. Betroffen sind davon auch die Ringer des VfK Lünen-Süd 88.

von Bernd Janning

Lünen-Süd

, 19.04.2020, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Hauptausschuss des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen hat wegen der Corona-Krise erstmalig die Mannschaftssaison für dieses Jahr komplett abgesagt. Der einstimmige Beschluss fiel am Samstag im Rahmen einer Videokonferenz.

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Die Saison hätte eigentlich am 21. August beginnen sollen. Für Verbands-Präsident Jens Nettekoven und sein Team stand bei dieser tiefgreifenden Entscheidung die Gesundheit aller Beteiligten im Vordergrund. Nettekoven: „Ringen ist eine extreme Kontaktsportart, die eine besondere Fürsorgepflicht aller erfordert. Weiter gibt es keine Planungssicherheit. Kaum zu überblicken sind auch der Bereich des Sponsorings und das Ausfallen der Einnahmen bei Eintritt und Catering.“

Wann und ob Meisterschaften nachgeholt werden, wieder Trainer- und Kampfrichter-Ausbildungen stattfinden, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

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Betroffen ist auch der Lüner Klub VfK Lünen-Süd 88, der in der Oberliga antritt. „Der Ringersport hat immer überlebt. Es kann doch nicht sein, dass Corona diesen jetzt kaputt macht“, war der Kommentar von Günter „Kuno“ Zimmermann, über Jahre Schwergewichtler auf der Matte und heute noch Hallensprecher.

Kinder-Turnier der Ringer des VfK Lünen-Süd bereits abgesagt

Der VfK hatte schon in den letzten Monaten ein Problem zu bewältigen. Wegen des Abrisses des alten Trainingszentrums an der Dammwiese musste er wieder in die Halle an der Heinestraße 1 umziehen. Wegen Corona findet jedoch dort kein Trainingsbetrieb statt. Das eigentlich für Juni vorgesehene traditionelle Kinder-Turnier, bei dem in der Vergangenheit immer um die 100 Starter antraten, war schon abgesagt worden.

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