VfL-Herren starten in höherer Liga – Die Vorschau

Handball

Den Aufstieg in die Landesliga haben die Handballer des VfL Brambauer vergangene Saison souverän gemeistert. Jetzt warten neue Aufgaben auf die Mannschaft. Derweil freuen sich auch die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer auf den Saisonstart. Direkt zu Beginn darf der VfL ein Heimspiel austragen.

LÜNEN

, 07.09.2017, 12:28 Uhr / Lesedauer: 4 min
VfL-Herren starten in höherer Liga – Die Vorschau

Jonas Lüke will als Aufsteiger mit dem VfL einen guten Start hinlegen.

Handball: Landesliga 3 VfL Brambauer – ASC Dortmund Samstag, 19.30 Uhr, Diesterweg, Lünen

„Wir sind momentan eigentlich ganz gut drauf. Die Jungs freuen sich und sind heiß auf die Saison“, sagt Trainer Nadim Karsifi

Er persönlich freut sich vor allem, gegen einige starken Mannschaften spielen zu dürfen. Sein Team sei in einer gute Verfassung. „Jeder Einzelne weiß, worum es geht. Jeder Einzelne wird alles geben, um die Punkte jetzt gegen Dortmund zu Hause zu behalten“, so Karsifi. Die Gäste sind lange in der Liga etabliert. Die Achse um Marc Bradtke und Niklas Grotemeyer muss Brambauer in den Griff kriegen. Bradtke ist dabei der Dreh- und Angelpunkt im Team. „Da müssen wir auf jeden Fall aufpassen“, warnt Karsifi. Mit Blick auf die eigene personelle Lage sieht es hervorragend aus. Alle Spieler stehen zur Verfügung.

Verbandsliga 1 CJVM Rödinghausen – SuS Oberaden Sonntag, 18 Uhr, Gesamtschule Rödinghausen,An der Stertwelle, 32289 Rödinghausen

Einer völlig neuen Staffel sind die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden zugeordnet worden. Sie treten jetzt in der Verbandsliga-Gruppe 1 an.

Für Spielertrainer Alex Katsigiannis ist auch der erste Saisonspiel-Gegner am Sonntagabend um 18 Uhr (An der Stertwelle, Rödinghausen) unbekannt: „Ich kenne Rödinghausen nicht, habe mir aber Informationen eingeholt“, sagt er. Der Gastgeber schloss im vergangenen Jahr die Serie auf Platz drei ab, wird von vielen zum Favoriten auf den Titel gemacht. „Die haben diese Rolle aber abgelehnt“, so Katsigiannis und weiter: „Fakt ist, dass es eine gute Mannschaft ist, die verdammt heimstark ist. Wir müssen einiges investieren, um dort bestehen zu können.“ Die Trauben hängen für den SuS also sehr hoch.

Gleichzeitig dient dieses Spiel aber auch als Standortbestimmung. „Das ist genau der richtige Gegner dafür. Dann wissen wir, wo wir stehen“, weiß Katsigiannis. Mit Blick auf die Vorbereitungsphase ist der Coach nur bedingt zufrieden. Die erste Phase verlief zufriedenstellend. Die zweite hingegen nicht. „Uns haben immer mal wieder Spieler gefehlt. Das lässt sich nun mal nicht ändern. Wir haben nicht einmal komplett trainiert. Das Zusammenspiel im Innenblock und generell ist nicht optimal gewesen. Insgesamt bin ich mit der zweiten Phase nicht zufrieden“, sagt er.

Dennoch schaut er nach vorn: „Wir werden unser Bestes geben und wollen die Punkte mitnehmen.“ Personell fehlen weiter die verletzten Bastian Herold (Schulter) und Fabian Lauber (Fuß).

Bezirksliga Hellweg TV Werne – Lüner SV Sonntag, 18 Uhr, Bahnhofstraße 1, Werne

Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV treffen zum Saisonauftakt auswärts auf den TV Werne.

Die letzten Wochen der Vorbereitungsphase sind beim Lüner SV zufriedenstellend verlaufen. „Wir hatten die Möglichkeit, uns aufeinander abzustimmen und Kontinuität ins Spiel zu bekommen. Deshalb waren wir auch zuletzt erfolgreich“, sagt Trainer Christian Neve. Sein Team habe sich stetig verbessert. Jetzt wartet zu Beginn der Saison ein Derby. „Die Stimmung und die Vorfreude sind gut. Ich merke, dass wir heiß auf das erste Saisonspiel sind“, sagt Neve.

Auf Augenhöhe

Er hofft, dass seine Mannschaft im gesamten Spiel ihre Stärken ausspielt und sich nicht am Gegner orientiert. „Ich erwarte mit Werne einen Gegner auf Augenhöhe“, so Neve und legt nach: „Entscheidend wird im Spiel sein, welche Mannschaft den größeren Einsatz, Willen, Kampf und die bessere Chancenauswertung zu bieten hat.“ Der LSV kann in Bestbesetzung antreten. Trainer Neve hat in Werne die Qual der Wahl.

SuS Oberaden II – Soester TV II Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II haben zum Meisterschaftsauftakt einen starken Gegner vor der Brust. Sie treffen auf den Soe ster TV II, der in den letzten Jahren immer im oberen Drittel landete. Trainer Björn Grüter kennt den Gegner bestens. Soest II weist ein junges, dynamisches Team auf, spielt ähnlich wie der SuS Oberaden II. Im letzten Jahr trennten sich beide Mannschaften 23:23-remis, im Rückspiel gewann Oberaden II mit 28:23. Personell werden Lukas Wegelin, Tim Gerwin und Fabian Grosser urlaubsbedingt fehlen.

Frauen-Verbandsliga 2

VfL Brambauer – SV Teutonia Riemke Sonntag, 18 Uhr, Diesterweg, Lünen

Für Trainer Andre Schwedler ist es ebenfalls das erste Pflichtspiel an der Seitenlinie des VfL Brambauer. „Ich bin schon ein wenig aufgeregt“, gibt er zu und weiter: „Aber das ist eher positiv. Ich freue mich riesig und bin gespannt, was die Mannschaft umsetzen wird.“

Die Vorbereitung verlief – wie auch bei vielen anderen Mannschaften – mit einigen Höhen und Tiefen. „Wir hatten auch einige Ausfälle aus beruflichen Gründen, oder wegen Verletzungen und Urlaub. Das ist aber völlig normal. Wichtig ist, dass wir jetzt auf Liga-Betrieb umschalten“, fordert Schwedler.

Die VfL-Frauen kennen die Gäste aus Bochum-Riemke bereits aus dem letzten Jahr. Damals setzte es zwei Niederlagen. Beides Mal mit jeweils zwei Toren Unterschied (28:30; 26:28). „Das ist aber vergessen. Wir haben uns fest vorgenommen, gut in die Saison zu starten und wollen unbedingt die Punkte bei uns behalten“, sagt Schwedler. Riemke tritt mit einer nahezu identischen Mannschaft wie in der letzten Saison an. „Wir wollen aber nicht auf den Gegner schauen, wollen viel mehr auf uns achten. Wir müssen gut ins Spiel kommen und unser Ding durchziehen“, fordert Schwedler.

Die VfL-Frauen müssen weiter auf die Langzeitverletzten Anna Juchems (Kreuzbandriss) und Verena Leismann (Bänderriss) verzichten. Juchems soll, wenn alles gut geht, Anfang Oktober einsteigen. Leismann in wenigen Wochen.

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – VfL Sassenberg Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV erwarten zum Saisonstart einen unbekannten Kontrahenten. Die Landesliga-Staffel 3 ist in diesem Jahr neu zusammengewürfelt worden. „Ich habe Sassenbergs Ergebnisse in der Vorbereitung verfolgt. Die waren wirklich gut“, warnt Trainer Marcel Mai. Sassenberg hat sich als Ziel gesetzt, im oberen Drittel zu landen. Die Mannschaft ist jung und ehrgeizig. „Das ist für uns zu Beginn direkt eine interessante Aufgabe“, sagt Mai.

Gute Vorbereitung

Die Vorbereitung seiner Mannschaft lief ebenfalls gut. „Es gab eine Entwicklung zu sehen. Ich hoffe, dass wir das alles jetzt auch in der Saison umsetzen können“, sagt Mai. Der Fokus liegt beim LSV in der 6-0-Deckung und in der 5-1-Formation. Lünen will zudem wieder mit viel Tempo nach vorn agieren.

Personell könnte es allerdings besser aussehen. Denn Lisa Krause (Kreuzbandriss) und Katja Lohölter (Mittelfußbruch) fallen länger aus. Vivien Blümel (Blinddarm) kann erst in den nächsten Tagen einsteigen. Julia Krause (Studium) fehlt die nächsten zwei Wochen. Aus der A-Jugend helfen Celina Voigt und Thia-Carolin Schmidt aus.

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