VfL-Frauen verpassen das Endspiel

Frauenhandball: Kreispokal

Brambauers Trainer Uli Richter war enttäuscht. „Das war eine ganz schlechte Leistung“, sagte er am Donnerstagabend. Seine Verbandsliga-Handballerinnen haben das Kreispokal-Halbfinale bei Landesligist Hammer SC verloren und somit das Endspiel am 8. oder 9. April in Oberaden gegen Oberligist Königsborn verpasst.

BRAMBAUER

, 03.03.2017, 11:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfL-Frauen verpassen das Endspiel

Martha Rykowski (M.) und die VfL-Frauen enttäuschten im Kreispokal-Halbfinale.

Handball, Frauen-Kreispokal, Halbfinale Hammer SC - VfL Brambauer 29:27 (15:13)

Die Liste der Ausfälle war lang. Im Tor musste Angie Trottenberg aus der Bezirksliga-Reserve aushelfen. Und der VfL war gewarnt. Schließlich hatte Hamm auf dem Weg ins Halbfinale unter anderem Oberligist Bergkamen ausgeschaltet.

Bis zur Pause war die Begegnung ausgeglichen, mit zwei Toren Rückstand ging Brambauer in die Kabine. Nach dem Wechsel lief aber nichts mehr bei den Gästen. „Hamm hat uns gezeigt, wie man in einem Pokalspiel kämpfen muss“, sagte Richter. Sieben Minuten vor dem Ende führte der Außenseiter mit 22:15, die Begegnung schien bereits entschieden.

Erst jetzt rissen sich die VfL-Frauen zusammen, waren beim 23:24 wieder im Geschäft. „Doch dann haben wir wieder den Ball verloren“, sagte Richter. Brambauer gelang es in den Schlusssekunden nicht mehr, das Spiel zu drehen. „Hamm hat verdient gewonnen“, sagte der Brambauer Trainer. „Uns fehlte die Entschlossenheit. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Die Frauen, die im Kader waren, wollen Verbandsliga spielen. Dann muss man das auch sehen.“

TEAM UND TORE VfL: Sindermann, Trottenberg - Mai, Rykowski 6, Sahage 3, Pötter 3, Leismann 4, Karau 5, Neumann, Lasshof 6/3, Umbescheidt, Plotek

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