VfL-Damen verlieren ein lehrreiches Testspiel

Handball

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer mussten sich gegen Landesliga-Aufsteiger PSV Recklinghausen II mit 19:23 geschlagen geben. Am Ende war es vor allem für den VfL aber ein lehrreiches Spiel.

LÜNEN

, 30.08.2017, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfL-Damen verlieren ein lehrreiches Testspiel

VfL-Rückraumspielerin Martha Rykowski (am Ball), hier im Spiel gegen den BV Borussia Dortmund III, verlor mit dem VfL gegen Landesligist PSV Recklinghausen II.

Frauenhandball-Vorbereitung VfL Brambauer – PSV Recklinghausen 19:23 (10:11)

„Wir versuchen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, vor allem im Angriff“, resümierte Trainer Andre Schwedler. Sein Team habe in der Offensive zu viele Fehler gemacht, habe sich zu viele Fehlwürfe erlaubt und sich zu viele unvorbereitete Würfe genommen.

Zu Beginn der Partie deckte Brambauer defensiv, mit einer 6-0-Formation. „Das hat nicht gut geklappt. Wir lagen schnell zurück“, sagte Schwedler. Die Gäste legten gut los, führten schnell mit 7:3, auch dank einer guten Torhüterleistung von Keeperin Eyleen Karwat.

Mitte der ersten Halbzeit agierte der VfL Brambauer dann aber stärker. Schwedler stellte auf eine offensive 3-2-1-Deckung um, was auch gut funktionierte. Der VfL kam zur Pause auf 10:11 wieder heran. Nach dem Seitenwechsel agierte auch PSV Recklinghausen II mit einer 3-2-1-Abwehr und konnte das Tempo so hochhalten.

VfL-Torhüterin Ricarda Sindermann fischte ein paar gute Bälle heraus, hielt Brambauer so in den ersten Minuten noch im Spiel. Das Problem lag allerdings in der Offensive. „Bei 20 verworfenen Bällen haben wir aufgehört, das weiter zu notieren. Die Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden. Wir haben einfach zu überhastet abgeschlossen.

Da passte irgendwie nach der Pause nicht mehr viel“, analysierte Schwedler. Recklinghausen II hingegen spielte seinen Stiefel herunter, wurde immer wieder von den erfahrenen Spielerinnen Stefanie Willebrand und Kathrin Hellweg angeführt. „Das war schon sehr klug, was die beiden gemacht haben“, lobte auch Trainer Dominik Schlechter, der den eigentlichen Coach Christoph Elvert erfolgreich vertrat.

Am Ende war es ein Testspiel, in dem beide Teams zwar nicht in Bestbesetzung antraten, aber wichtige Erkenntnisse für den weiteren Vorbereitungsverlauf schließen konnten.

TEAM VfL: Sindermann – Sahage, Plotek, Rykowski, Umbescheidt, Pötter, Neumann, Lasshoff, Duve, Holz, Ravelonjaka, Fittkau

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