VfL-Damen empfangen Spitzenreiter – Die Vorschau

Handball

Die Handballerinnen des VfL Brambauer haben nach dem 20:20-Remis zuletzt in Drolshagen jetzt den Spitzenreiter vor der Brust. Einen positiven Lauf erleben derzeit die Handballer des SuS Oberaden. Sie arbeiteten sich bis auf Platz fünf vor. Spielertrainer Alex Katsigiannis hofft, dass sein Team diesen Trend fortsetzen kann.

LÜNEN

, 10.03.2017, 12:56 Uhr / Lesedauer: 4 min
VfL-Damen empfangen Spitzenreiter – Die Vorschau

Angelina Pötter (l.) fehlte im Hinspiel gegen Menden II. Jetzt ist die Linkshänderin aber wieder dabei.

Handball, Damen Verbandsliga VfL Brambauer – SG Menden Sauerland Wölfe II Samstag, 17.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

Für die VfL-Frauen wird das sicher kein Zuckerschlecken. „Wir wissen, dass Menden sehr stark ist. Wir werden uns aber nicht so einfach geschlagen geben, werden versuchen, konsequent dagegenzuhalten“, sagt Trainer Uli Richter. Die Gäste stehen mit 30:2-Punkten auf dem ersten Platz, haben bisher nur gegen den Zweiten SG Handball Hamm verloren. Auch gegen Brambauer gab es für Menden II im Hinspiel einen Sieg. Damals gewannen die Sauerländerinnen deutlich mit 34:23.

Nicht vollzählig

„Da muss man aber fairerweise sagen, dass wir nicht in Bestbesetzung angetreten sind“, betont Richter. Damals fehlte ihm Linkshänderin Angelina Pötter. Auch jetzt im Rückspiel wird Brambauer nicht vollzählig sein. Spielmacherin Anna Juchems, die einen Kreuzbandriss erlitt und bereits erfolgreich in Hellersen operiert wurde, fehlt an allen Ecken und Ende. Hinzu kommt der Ausfall von Michelle Holz, die sich die Hand gebrochen hat.

Rykowski wieder dabei

Dafür wird aber voraussichtlich wieder Monika Rykowski an Bord sein. Die Rückraumspielerin war auch im letzten Spiel dabei und gab der Mannschaft wichtige Impulse. Ansonsten fällt keine Spielerin aus. Die VfL-Frauen haben sich fest vorgenommen, gegen Menden alles zu geben und wieder kämpferisch zu überzeugen. Diesmal sollen aber auch die Torchancen wieder besser genutzt werden. „Menden hat einige junge und schnelle Spielerinnen. Diese Mannschaft ist topfit. Da müssen wir vor allem in der Rückwärtsbewegung Vollgas geben“, fordert Richter.

Ansonsten hofft der Coach, dass sein Team sich zu Hause wieder gut präsentieren wird: „Wenn wir zu unserem gewohnten Spiel finden, dann haben wir auch gegen Menden eine Chance. Warum denn auch nicht?“

Frauen-Landesliga 3 Hammer SC – Lüner SV Sonntag, 16 Uhr, Ostdorfstraße, Hamm

Die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV haben dank starker Leistungen zuletzt Platz vier gefestigt. Jetzt gastiert Lünen beim Tabellenzweiten Hammer SC und hofft auf ein echtes Spitzenspiel.

Der Gastgeber ist nur vier Punkte von Lünen entfernt. „Hamm ist natürlich sehr stark. Aber das Team ist nicht unschlagbar“, sagt Trainer Marcel Mai. Seine Mannschaft bewies bereits im Hinspiel Moral und sicherte sich einen 26:24-Sieg.

Der Hammer SC dürfte aber mit ordentlich Selbstbewusstsein in diese Partie gehen. Schließlich gelang der Mannschaft ein Sieg im Kreispokal-Halbfinale gegen Verbandsligist VfL Brambauer. Besonders in Acht sollte Lünen sich vor den Böttcher-Schwestern Inga und Lena nehmen. Beide sind in der Torjäger-Liste weit vorne. Ebenfalls stark sind auch die Helm-Schwestern Katharina und Charlene. „Wir werden aber Mittel n finden“, ist sich Mai sicher. Er hofft auf eine gute Leistung seines Teams. „Wir müssen am Sonntag den Kampf von Beginn an annehmen“, so Mai. Fehlen wird einzig Lisa Krause (Kreuzbandriss). 

Herren Verbandsliga 2 TuS Hattingen – SuS Oberaden Sonntag, 17.30 Uhr, Goethestraße, Hattingen

Am 20. Spieltag müssen die „Cobras“ auswärts bei ihrem eigentlichen Angstgegner TuS Hattingen antreten. Zwar wurde das Hinspiel in der Römerberg-Sporthalle mit 33:31 gewonnen. Doch in der Vergangenheit verließ Oberaden oft als Verlierer den Platz. „Der TuS Hattingen ist sehr schwierig einzuschätzen. Da laufen oft andere Spieler auf. In den letzten drei Partien schien Hattingen aber vollzählig zu sein. Wir sollten auf jeden Fall gewarnt sein“, so Katsigiannis.

Der Gastgeber steht auf Platz acht, hat vier Punkte weniger als Oberaden, bewies in den letzten Spielen aber, dass er nicht zu unterschätzen ist. Gegen den ASV Senden gab es nur eine knappe 29:30-Niederlage. Gegen den TuS Bommern und beim HSV Plettenberg-Werdohl setzte es jeweils einen 36:29-Sieg. Ein Augenmerk sollten die „Cobras“ besonders auf Felix Osterloh legen. Er netzte zuletzt zehnmal ein. Generell ist er stets torgefährlich. Ebenso wie Jonas Kilfitt.

Mit Blick auf die eigene personelle Lage scheint es unverändert zu sein. Weiter ausfallen werden Sebastian Pohl und Bastian Stennei sowie Niko Mork. Letzterer wartet noch auf einen Arzt-Termin, um sich durchchecken zu lassen. Mit auf der Bank ist dafür wieder Thorben Rossfeldt. Ob er spielen wird, ist noch ungewiss. „Da muss ich aber erst einmal mit meinem Co-Trainer und Physio Stephan Schichler besprechen ob er einsetzbar ist“, sagt Katsigiannis. Bei Rossfeldt steht nämlich noch eine Operation aus. Der Spielertrainer selbst geht angeschlagen ins Spiel (Hüfte).

Bezirksliga Hellweg VfL Brambauer – VfL Kamen Samstag, 19.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

Noch sieben Spieltage stehen in dieser Saison bevor. Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer haben die besten Chancen auf die Meisterschaft. Bei drei Punkten Vorsprung benötigt der VfL rein rechnerisch noch sechs Siege, um auf der sicheren Seite zu sein.

Der 27:25-Erfolg beim TuS Eintracht Overberge, bei dem der VfL Brambauer aber keine gute Leistung zeigte, wurde unter der Woche genau analysiert. „Wir haben besprochen, was nicht gut lief. Die Mannschaft hat es verstanden. Demnach war das Training unter der Woche auch wesentlich besser, viel konzentrierter“, freut sich Trainer Nadim Karsifi. Er hofft, dass seine Mannschaft diesen Schwung mit ins Spiel gegen Kamen nimmt. „Kamen hat eine gute Defensive, die wir versuchen müssen auseinander zu ziehen. Über die Flügel ist der VfL ebenfalls gut besetzt. Insgesamt ein unangenehm zu spielender Gegner“, warnt Karsifi.

Mit Blick auf die personelle Lage muss der Trainer weiter auf den Langzeitverletzten Thomas Greinert verzichten. Paul Langmann befindet sich noch im Urlaub. Ansonsten sind alle Spieler fit.  

Lüner SV – SG Massen Samstag, 19 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

Eine hohe Niederlage musste Handball-Bezirksligist Lüner SV zuletzt einstecken. Die Wunden sind geleckt, der Blick richtet sich auf den nächsten Gegner.

„Wir haben nach dem letzten Spiel auf jeden Fall etwas gutzumachen. Das war am Ende überhaupt nicht mehr bezirksligareif“, ärgert sich Trainer Christian Neve noch immer. Gegen Massen soll eine Reaktion her. „Massen spielt seinen Streifen über 60 Minuten lang und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Da müssen wir unbedingt gegen halten, um überhaupt eine Chance zu haben“, sagt Neve. Er sieht das Erfolgsrezept im Tempohandball. „Da müssen wir zügig auf den Beinen sein. Nur so können wir gegen die doch sehr stabile Deckung zu Torerfolgen kommen.“

Personell sieht es beim Lüner SV aber alles andere als gut aus. Till Wildemann und Nils Grammon fehlen weiterhin. Außerdem fallen Philipp Gärtner und Dominik Bauer aus. Unterstützung erhält der Lüner SV aus der eigenen Kreisliga-Zweiten, die spielfrei hat. 

Hammer SC – SuS Oberaden II Sonntag, 18 Uhr, Ostdorfstraße, Hamm

„Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel und hoffen, dass wir Hamm mit einem Sieg weiter auf Distanz halten können“, sagt SuS-Trainer Björn Grüter. Bereits im Hinspiel gelang dem SuS Oberaden II ein 35:30-Sieg. Diesen gilt es nun zu bestätigen. „Wir wissen, dass Hamm gut besetzt ist. Die Mannschaft steht nicht umsonst so weit oben“, warnt Grüter. Dennoch hofft der Coach, dass seine Mannschaft den Fokus auf sich selbst legt: „Wir müssen in erster Linie auf uns schauen und zusehen, dass wir unser Spiel durchziehen“, so Grüter.

Der Gastgeber ist seit fünf Spieltagen ungeschlagen und geht genau wie Oberaden II mit viel Selbstbewusstsein in die Begegnung. Beim SuS Oberaden II werden weiter die Langzeitverletzten Vincent Vetter und Yannick Schwinger fehlen. Der ein oder andere Spieler war unter der Woche angeschlagen. „Ich gehe aber davon aus, dass es bei allen für Sonntagabend reichen wird“, sagt der Oberadener Coach.

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