VfL Brambauer vor dem Derby gegen den TV Brechten

Handball in Lünen, Oberaden und Brambauer

Die heimischen Handball gehen in den letzten Spieltag des Jahres. Der VfL Brambauer bestreitet sein Landesliga-Derby in Brechten. Zudem sind der Lüner SV und der SuS Oberaden im Einsatz.

Lünen, Brambauer

, 14.12.2018, 16:00 Uhr / Lesedauer: 4 min
VfL Brambauer vor dem Derby gegen den TV Brechten

Der Einsatz von Sebastian Pohl (r.) im Lokalduell gegen Brechten ist noch fraglich. © Günther Goldstein

Auch wenn die Cobras laut Papier der klare Außenseiter sind, wollen sie diese Auswärtspartie am Samstag, 15. Dezember, um 19 Uhr beim VfL Gladbeck (Schützenstraße 23, Gladbeck) nicht so schnell abschenken. Chancenlos ist der SuS Oberaden nämlich keinesfalls.

Oberliga Westfalen

VfL Gladbeck – SuS Oberaden

Denn der Gastgeber schwächelte in den letzten beiden Spielen, gab vier Punkte – davon zwei gegen Kellerkind TSG Harsewinkel – ab. „Gladbeck war zuletzt nicht gut drauf. Da ergibt sich vielleicht eine Möglichkeit, auch für uns“, sagt Oberadens Kapitän Mats-Yannick Roth. Dennoch wissen die Cobras, dass der VfL Gladbeck ein gestandenes Oberliga-Team mit vielen gestandenen Spielern ist. Einige davon haben sogar Drittliga-Erfahrung.

Hohe Trainingsbeteiligung

Der SuS Oberaden will den positiven Schwung aus dem letzten wichtigen Heimsieg gegen Harsewinkel (37:28) mitnehmen. „Ein wichtiger Faktor für unsere Leistungen ist auch die hohe Trainingsbeteiligung. Wir haben immer mindestens 14 Spieler beim Training“, freut sich Roth.

In den letzten vier Saisonspielen zeigte der SuS Oberaden immer wieder, dass er in der Oberliga sogar auch gegen Top-Teams mithalten kann. „Wir sind auswärts natürlich noch einiges schuldig. Da sind wir immer noch ohne Punkte. Das kann sich gerne in Gladbeck ändern, wenngleich der Gegner natürlich der Favorit ist“, so Roth. Gladbeck weist acht Punkte mehr auf und steht auf dem sechsten Tabellenplatz. „Eine sehr heimstarke Mannschaft. Zu Hause hat Gladbeck 9:1-Punkte geholt. Aber Schalke hat bewiesen, dass man da punkten kann. Warum soll uns das nicht auch gelingen?“, so SuS-Coach Alex Katsigiannis.

Positiv aufseiten des SuS Oberaden ist, dass alle Mann einsatzfähig sind. Coach Alex Katsigiannis hat die Qual der Wahl. „Dass wir vollzählig sind, ist natürlich auch ein wichtiger Faktor für uns“, sagt Roth. Der SuS Oberaden ist nach dem letzten Sieg direkt auf Platz elf hochgeklettert. Im Tabellenkeller stehen alle Mannschaften aber eng beieinander. Ein Überraschungssieg würde den Cobras im Abstiegskampf sicher gut tun.

Auf Handball-Landesligist VfL Brambauer wartet ein richtiges Highlight zum Jahresabschluss. Am Samstag, 15. Dezember, trifft der VfL um 19 Uhr auswärts auf den Ortsnachbarn TV Brechten (Preußische Straße 225, Dortmund). Für beide Mannschaften ist die Begegnung ein Derby.

Landesliga 3

TV Brechten – VfL Brambauer

Beide Teams sind zugleich auch direkte Tabellennachbarn. Der TV Brechten steht auf Rang acht mit 9:11-Punkten, die VfL-Herren sind Neunter mit 8:14-Punkten. Brechten hat jedoch noch eine Partie weniger absolviert. Beide Mannschaften kennen sich bestens, spielen seit einiger Zeit gegeneinander.

Der TV Brechten befindet sich derzeit auf der Siegerstraße. Zwei Spiele in Folge entschieden die Dortmunder für sich. Der VfL Brambauer hingegen verlor zuletzt. Dass es im unteren Bereich der Tabelle sehr eng zur Sache geht, zeigt der Punktestand aller Teams. Der VfL Brambauer hat nur zwei Zähler Vorsprung auf Schlusslicht ETG Recklinghausen. Umso wichtiger ist das Derby beim TV Brechten. Dort muss der VfL Brambauer punkten, um mit einem kleinen Polster in die Winterpause zu gehen.

Aufpassen muss Brambauer sicher auf Marvin Hoffmann, der in den letzten Partien oft bester TVB-Schütze war und sehr formstark ist. „Brechten ist generell kämpferisch sehr stark. Wir nehmen uns in Acht“, so Karsifi.

Mit Blick auf die eigene personelle Lage kann Karsifi noch nicht viel sagen. „Einige Spieler sind noch angeschlagen. Da müssen wir abwarten“, sagt er. Er meint damit Leo und Paul Langmann, Mats Gärtner und Sebastian Pohl. Alle Einsätze werden kurzfristig entschieden.

Der Handball-Bezirksligist Lüner SV hat am Samstag, 15. Dezember, um 18 Uhr beim SuS Oberaden II eine erneut schwierige Aufgabe zu meistern (Legionärstraße, Bergkamen). Die Trauben hängen dort sehr hoch. Der LSV dürfte froh sein, dass das Jahr bald zu Ende ist. In dieser Saison gelang dem Team noch kein einziger Sieg. Seit Monaten gibt es arge personelle Probleme, die auch jetzt nicht besser werden.

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben sich für das letzte Spiel des Jahres einiges vorgenommen. Am Samstag, 15. Dezember, empfängt der VfL die HSG Hohenlimburg um 19 Uhr (Diesterwegstraße 7a, Lünen) und hofft auf den achten Sieg.

Frauen-Verbandsliga 2

Brambauer – Hohenlimburg

„Da gibt es kein Wenn und kein Aber“, sagt Trainer Andre Schwedler. Er fordert im letzten Heimspiel des Jahres einen Sieg. Seine Mannschaft ist auf Wiedergutmachungskurs, verlor zuletzt bei der DJK Coesfeld (29:32) und sah dort vor allem in der Defensive nicht gut aus. „Wenn man bedenkt, dass wir im Durchschnitt sonst um die 23 Gegentore kassieren, dann weiß man, woran es lag. An dem Tag haben wir einfach keine Deckung gestellt“, so Schwedler. Das soll und muss jetzt gegen den Tabellenachten HSG Hohenlimburg besser werden.

Die Gäste starteten schwach in die Saison, holten aus fünf Spielen nur einen einzigen Punkt. Nach dem Trainerwechsel läuft es allerdings bedeutend besser. In den letzten fünf Partien sicherte sich Hohenlimburg gleich drei Siege. „Wir sind auf jeden Fall gewarnt“, sagt Schwedler. Dennoch will der VfL Brambauer in erster Linie auf sich schauen und dem Spiel seinen Stempel aufdrücken.

Mit Blick auf die Personalie bleibt es derzeit angespannt. Die VfL-Frauen haben einige verletzte und angeschlagene Spielerinnen. „Das ist derzeit ein kleiner überschaubarer Kader“, so Schwedler. Trotzdem wollen die Spielerinnen, die auflaufen können, ihr Bestes geben und mit einem Sieg das Jahr positiv abschließen. Dann würden die VfL-Frauen auch mindestens auf dem dritten Platz überwintern – ein Ergebnis, das die vorherigen Erwartungen auf jeden Fall übertrifft.

Auf einen schönen Handball-Abend freuen sich die Verbandsliga-Handballerinnen des Lüner SV. Sie empfangen am Samstag, 15. Dezember, um 19 Uhr die DJK Coesfeld und feiern zugleich ihren Jahresabschluss (Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen).

Lüner SV – DJK Coesfeld

Rundherum hat der Lüner SV Weihnachtsstände mit Glühwein, Kakao und Waffeln aufgebaut. Zudem soll nach dem Spiel gemeinschaftlich ein Abendessen beim Griechen Irodion stattfinden. „Wir wollen das Jahr positiv abschließen, wollen natürlich das Spiel gegen Coesfeld gewinnen und dann weiter zusammen den Abend ausklingen lassen“, sagt Trainer Marcel Mai.

Der LSV-Coach kennt den jetzigen Gegner nicht, kann diesen auch nur schwer einschätzen. „Ich gehe davon aus, dass Coesfeld eine erfahrene Truppe hat. Wir schauen was da geht“, so Mai. Auswärts hatten die LSV-Frauen in dieser Saison nicht immer Glück. Vier Niederlagen mussten sie einstecken. Dafür läuft es zu Hause aber umso besser. Seit fast zwei Jahren sind die LSV-Frauen vor heimischem Publikum nun ungeschlagen. „Wir wollen gewinnen, um das Jahr auch mit einer tollen Platzierung abzuschließen“, so Mai. Als Aufsteiger ist der LSV derzeit Tabellensechster, jenseits von Gut und Böse.

Personell sieht es beim Lüner SV hervorragend aus. LSV-Coach Mai kann auf einen kompletten Kader zurückgreifen.

VfL Brambauer vor dem Derby gegen den TV Brechten

Mona Geisler und der LSV streben nach einem perfekten Abschluss. © Günther Goldstein

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