VfK Lünen-Süd verliert gegen Essen

Ringen: Oberliga

Die Oberliga-Ringer des VfK Lünen-Süd verloren am Samstagabend ihren Heimkampf gegen TV Essen-Dellwig mit 11:26.

von Niklas Dvorak

Lünen

, 20.10.2019, 21:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfK Lünen-Süd verliert gegen Essen

Parwiz Safi (rechts) konnte seinen Kampf nach Punkten gewinnen. © Günther Goldstein

In der Oberliga Westfalen haben die Ringer des VfK Lünen-Süd am Samstag ihren Kampf gegen TV Essen-Dellwig zuhause klar mit 11:26 verloren. VfK-Geschäftsführer Horst Gehse ärgerte sich nicht nur aufgrund des Ergebnisses. Denn einige Ringer hatten Probleme bei der Anreise nach Lünen und kamen gerade eben so pünktlich zur Waage.

„Es hatten einige das Problem, dass ihre Bahn oder ihr Bus nicht gefahren ist und deshalb sind einige erst zehn Minuten vor der Waage eingetroffen. Rashid Ahmad hatte 100 Gramm zu viel und musste dann in einer höheren Klasse an den Start gehen. Dort gewann er kampflos“. Ein Jugendringer Alireza Timnak kämpfte an der Stelle von Ahmad bis 61 Kilogramm im freien Stil und verlor seinen Kampf. „Zur Halbzeit stand es 9:9, es war für beide Mannschaften noch alles drin. Auch weil Parwiz Safi wichtige Punkte für uns geholt hat. Aber in der zweiten Hälfte sind wir dann eingebrochen und haben den Kampf aus der Hand gegeben“, so Gehse, der ziemlich enttäuscht wirkte.

Fünfte Niederlage der Saison

Stanimir Chernev zeigte wieder einmal einen ordentlichen Kampf und gewann sein Duell im griechisch-römischen Stil bis 98 Kilogramm deutlich. Doch auch dieser Erfolg brachte nichts mehr ein, denn die Essener gewannen die weiteren Kämpfe und am Ende auch verdient mit 26:11 in Lünen.

„Wenn wir Dritter oder Vierter werden wollen, müssen wir was tun“, sagte Gehse nach der fünften Niederlage der laufenden Saison. Die Lünen-Süder sind momentan auf dem fünften, also dem vorletzten Tabellenrang. „Von der ein oder anderen Leistung bin ich enttäuscht. Wir haben zu wenig Ringer im griechisch-römischen Stil. Viele Freistiler müssen sich umgewöhnen und eine andere Stilart ringen. Die Trainer müssen sich was einfallen lassen“, so Gehse. In der nächsten Woche reisen die Lünen-Süder nach Kirchlinde zum KSV.

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