VfB rüstet auf und verpflichtet Kapitän eines Lüner Liga-Konkurrenten

dzFußball-Kreisliga A

Der VfB Lünen hat einen Führungsspieler gesucht - und gefunden. Der Neuzugang trifft im Team von Coach Mark Bördeling auf bekannte Gesichter.

Lünen

, 14.04.2020, 12:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

A-Ligist VfB Lünen treibt die Personalplanungen für die kommende Saison voran - und hat nun die Verpflichtung eines Lüner Kapitäns bekanntgegeben. Der Mittelfeldmann kommt von einem Liga-Konkurrenten aus der Lippestadt und soll auch in der Mannschaft von Trainer Mark Bördeling auf Anhieb eine Führungsrolle einnehmen.

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Beim SV Preußen ist Tom Meier nicht nur Spielführer, sondern schon seit Jahren auch eine feste Größe. Im jungen Team von Coach Stefan Urban zählt der 28-Jährige schon zur erfahreneren Garde. Zur kommenden Saison folgt nun der Wechsel zum VfB.

Tom Meier (v.) verlässt den SV Preußen und schließt sich dem VfB Lünen an.

Tom Meier (v.) verlässt den SV Preußen und schließt sich dem VfB Lünen an. © Günther Goldstein

Dort trifft Meier auf bekannte Gesichter. Dustin Serges, Simon Serges und Lukas Kleine-Berning trugen vor dem Umbruch vor der Vorsaison noch gemeinsam mit ihm das Trikot des SV Preußen, ehe sie sich der Bördeling-Elf anschlossen. Auch Keeper Kevin Lange, den ebenfalls zur neuen Saison zum VfB wechselnden Stürmer Robin Hagenmeyer und Co-Trainer Daniel Serges kennt Meier aus gemeinsamen Horstmarer Zeiten. „Mit Max Hane (kommt zur nächsten Spielzeit aus Cappenberg, Anm. d. Red.) ist er gut befreundet und den Rest der Truppe kennt er aus seinen ganzen Seniorenjahren auch relativ gut“, berichtet Daniel Serges.

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Meier ist ein Spielertyp, der dem VfB gefehlt hat. „Er weiß genau, wann er ein bisschen lauter werden muss auf dem Platz und kann somit eine Mannschaft gut leiten, das fehlt uns ein bisschen, wir haben eine relativ ruhige Truppe“, erklärt Co-Trainer Serges. „Wir haben jemanden im Zentrum gesucht, der die Leute ein bisschen anleiten und führen kann und der Mannschaft so Stabilität gibt, und auch den Spielaufbau mitgestaltet.“ Meier, der im defensiven Mittelfeld eingeplant ist, erfüllt all diese Kriterien.

Mit Köpfchen und Körper

Das hat auch mit seiner Erfahrung zu tun. Meier hat eine gute Übersicht - und davon will der VfB profitieren. „Tom ist jemand, der dadurch, dass er schon viele Jahre im Seniorenbereich ist, sehr abgeklärt spielt. Er weiß in jedem Spiel schnell, wie der Gegner agiert und kann sich darauf einstellen“, lobt Serges. „Eine weitere Stärke von ihm ist, dass er weiß, wann er mit Köpfchen spielen und wann er den Körper reinstellen muss.“ Ebenfalls positiv für den VfB: Viele Gegner aus dem Dortmunder Raum kennt Meier bereits.

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Diese Erfahrung soll sich aber nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz in einer Führungsrolle wiederspiegeln. „Tom möchte und soll auch Verantwortung übernehmen“, erklärt Daniel Serges. „Das ist der Anspruch, den er an sich selbst hat. Nach all den Jahren, die er in Horstmar war, möchte er glaube ich einfach nochmal sein Glück versuchen.“

Darüber freut man sich beim VfB sehr. „Tom hatten wir schon länger auf dem Radar“, berichtet Serges. Die bekannten Gesichter in der Mannschaft dürften die Integration ins Team vereinfachen. „Es passt halt. Wir haben darauf geachtet, mehr Lüner zu uns zu lotsen, da stand Tom ganz oben auf unserer Liste.“ So soll Meier nach all den Jahren beim SV Preußen auch beim VfB Lünen eine feste Größe werden.

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