Verstärkung für Westfalia Wethmar: U23 greift bei Bezirksligist zu

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Paul Mantei und Dominik Ciernioch haben ein klares Konzept, um Westfalias U23 voranzubringen. Das Trainerduo setzt auf ehemalige Wethmarer - und ist erneut fündig geworden.

Wethmar

, 02.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die wegen des Coronavirus unterbrochene Spielzeit, in der Westfalia Wethmar II mit nur drei Zählern das Tabellenschlusslicht der Kreisliga A2 Unna/Hamm war, soll sich auf keinen Fall wiederholen. Um das zu verhindern, bastelt das Trainerduo Paul Mantei und Dominik Ciernioch fleißig am Kader, in der nächsten Saison geht die Mannschaft aufgrund der Nicht-Abstiegs-Regelung bei der Saisonwertung durch den FLVW wieder in der gleichen Liga an den Start. Nun wechselt der nächste Ehemalige zurück zur Westfalia - er kommt von einem Bezirksligisten und sollte dem Team sofort weiterhelfen können.

Vom Hammer SV II kehrt Steven Potthoff zurück nach Wethmar. Zuvor spielte der 19-Jährige bereits drei Jahre in der A- und B-Jugend bei der Westfalia. „Wir wollen ja wieder ein bisschen umstrukturieren und uns mehr auf Jüngere konzentrieren“, sagt Ciernioch. „Und in dieser Saison beschäftigen wir uns überwiegend mit Rückkehrern, die uns weiterbringen und wo wir auch das Potenzial sehen, dass die irgendwann für die Erste eine Option sind.“

Dieses Potenzial sieht der Coach bei Potthoff „auf jeden Fall. Ich denke, er wird über kurz oder lang definitiv in die Erste hochgehen.“ Bis auf drei Monate, die Potthoff im Ausland verbracht habe, habe er auch regelmäßig Einsatzzeiten sammeln können in Hamm.

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Ciernioch trainierte den Rückkehrer bereits in der A-Jugend, der Kontakt brach nie ab. „Von daher hat sich das auf diesem Wege ergeben“, sagt er zu dem Wechsel. In Wethmars U23 soll Potthoff im Zentrum auflaufen. „Er spielt auf der Sechs, oder auf der Zehn, das sind seine bevorzugten Positionen. Er kann flexibel nach vorne und hinten was“, lobt Ciernioch.

Zu den Stärken zählt der Trainer „auf jeden Fall den Schnittstellenpass. Er hat ein gutes Auge für Mitspieler und weiß sie gut in Szene zu setzen.“ Doch Potthoff ist auch kein bloßer Schönspieler. „Er lässt sich nicht unterkriegen, geht in jeden Zweikampf und ist sich für nichts zu schade. Das sind Sachen, die ihn ausmachen“, sagt Ciernioch. „Er spielt sehr aggressiv Fußball, das ist etwas, was uns gefehlt hat. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für uns gewinnen konnten.“

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Mit ehemaligen Wethmarern wie Steven Potthoff, der jung ist und bereits Erfahrung im Seniorenbereich mitbringt, soll es aufwärts gehen für die U23. „Wir wollen die U23 attraktiver machen für Spieler, so wie sie es vor drei, vier Jahren war, sportlich erfolgreich sein und in den nächsten Jahren auch wieder nach oben gucken“, erklärt Dominik Ciernioch. Im nächsten Jahr visiert er aber zunächst einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Kreislia A an.

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