Überraschende Trainer-Rochade beim Westfalenliga-Spitzenreiter

Fußball-Westfalenliga

Inmitten der Corona-Zwangspause tut sich in der Westfalenliga so einiges. Der personelle Umbruch beim VfL Theesen hat weitreichende Folgen - auch für den aktuellen Spitzenreiter.

Lünen

, 27.01.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Liga vom Lüner SV gibt es aktuell einige Veränderungen.

In der Liga vom Lüner SV gibt es aktuell einige Veränderungen. © Günther Goldstein

Auf den Plätzen herrscht seit Monaten Stillstand und gähnende Leere, doch vor allem in der Fußball-Westfalenliga, der Heimat des Lüner SV, gibt es derzeit einige personelle Veränderungen abseits des Rasens. Davon ist insbesondere der VfL Theesen betroffen, doch der dortige Umbruch hat auch Auswirkungen auf den Spitzenreiter der Liga.

Höhner und Brandwein zusammen in Espelkamp

Wie geht es beim VfL Theesen weiter? Mit dieser drängenden Frage ist der Tabellenzehnte der Westfalenliga in das neue Jahr gestartet. Der Grund: Nach 16 Jahren hat Trainer Andreas Brandwein kurz vor Weihnachten angekündigt, den VfL im Sommer zu verlassen und den Posten an der Seitenlinie zu räumen. Auch einige Spieler, darunter Torjäger Marvin Höhner, kündigten daraufhin bereits ihren Abgang an.

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Noch ist unklar, mit welchem Gesicht die Mannschaft des VfL ab dem Sommer auflaufen wird. Sicher ist allerdings, dass Brandwein und Höhner auch in der kommenden Spielzeit zusammenarbeiten werden. Wie der aktuelle Spitzenreiter FC Preußen Espelkamp jetzt bekanntgab, wird Brandwein zur neuen Saison Co-Trainer beim Aufsteiger. Dorthin hatte es zuvor auch bereits Höhner verschlagen.

Neuer Co-Trainer mit ambitionierten Zielen

Auf der Facebook-Seite des Vereins wird der Sportliche Leiter Tim Dasking folgendermaßen zitiert: „Unser aktueller Co-Trainer Janis Kaspelherr hat uns frühzeitig über eine anstehende berufliche Veränderung informiert. Als ich dann von Andreas‘ Entschluss hörte, in Theesen aufzuhören, haben wir uns ausgetauscht und schnell gemerkt, dass das sehr gut zueinander passen könnte.“

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Dem FC zufolge unterschreibt der A-Lizenz-Inhaber einen Zweijahresvertrag. Und Brandwein formuliert direkt mutige Ziele: „Der Verein ist sportlich sehr ambitioniert und die Westfalenliga soll nicht die Endstation sein. Ich werde versuchen, meinen Beitrag zu leisten, damit einerseits die sportlichen Ziele erreicht werden und sich der Verein andererseits strukturell und in der öffentlichen Wahrnehmung weiter positiv entwickelt“, wird Brandwein zitiert.

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